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Asiatische Hornisse in der Klingenstadt Solingen – erkennen, Nest melden, Hilfe finden
Solingen verbindet dicht bebaute Höhenlagen mit Wupper, bewaldeten Bachtälern, Ohligser Heide und 33 Kleingartenanlagen. Hier finden Sie Meldewege und Hilfe.
Solingen liegt in Nordrhein-Westfalen und verbindet Siedlungsräume, Verkehrsachsen und vielfältig genutzte Freiflächen mit regionaltypischen Gewässern und Lebensräumen. Dazu zählen Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren sowie Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder.
Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.
Regionsprofil
Solingen auf einen Blick
- Fläche
- 89,54 km²
- Einwohner
- 165.626
- Bestätigte Nester
-
- 2024: 0 Nester
- 2025: 0 Nester
- 2026: 8 Nester
- Stadtbezirke / Stadtteile
-
- Solingen-Mitte
- Gräfrath
- Wald
- Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid
- Burg/Höhscheid
Ihre Ansprechpartner vor Ort
Für diese Region stehen mehrere qualifizierte Netzwerkpartner zur Verfügung. Ihre Meldung wird zentral erfasst und anhand von Einsatzgebiet, Verfügbarkeit und fachlicher Eignung zugeordnet.
Eugen Bolgert
Imker · Wespen- und Hornissenberater · Fachkunde Asiatische Hornisse · Schädlingsbekämpfer
Jutta Kalff
Imkerin · Wespen- und Hornissenberaterin · Fachkunde Asiatische Hornisse
Sie müssen keinen Ansprechpartner selbst auswählen. Das Portal ordnet Ihre Meldung dem passenden verfügbaren Netzwerkpartner zu.
Nest meldenSolingen und die Asiatische Hornisse im Überblick
Stadt Solingen: Solingen und seine Nachbarregionen
Solingen gehört zu Nordrhein-Westfalen. Für eine eindeutige räumliche Zuordnung sollten Meldungen Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markanten Geländepunkt und möglichst eine Kartenposition enthalten.
An Solingen grenzen Remscheid, Wuppertal, Kreis Mettmann sowie Rheinisch-Bergischer Kreis. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.
Gewässer und Grünzüge in Solingen
Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren prägen zusammen mit Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft in Solingen. Solche linearen Strukturen verbinden zahlreiche Insektenlebensräume, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.
Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.
Naturschutz und sensible Lebensräume in Solingen
Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teilweise besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen und strukturreichen Säumen.
Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.
Tourismus und Freizeitnutzung in Solingen
Flusslandschaften, Naturparke, Mittelgebirge, Industriekultur sowie Wander- und Radwege prägen die touristische und freizeitliche Nutzung in Solingen. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.
Bei Beobachtungen an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.
Landwirtschaft und Kulturlandschaft in Solingen
Ackerbau, Grünland, Obst- und Gemüsebau, Gartenbau und Forstwirtschaft gehören zu den prägenden Nutzungen in Solingen. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.
Bei Ernte, Obstbaumpflege, Mahd, Hecken- und Gehölzschnitt sowie Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden sollte auf wiederholten Flugverkehr geachtet werden. Lokale Schäden dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.
Imkerei und Bienenvölker in Solingen
Imkerinnen und Imker in Solingen können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.
Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.
Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien in Solingen
Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.
Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.
Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen in Solingen
Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Solingen vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.
Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.
Regionale Bildergalerie: Solingen
Hilfe und Fachstellen vor Ort
Lokale Institutionen und weiterführende Links in Solingen
Diese Einrichtungen sind für regionale Fachfragen, Naturschutz, Imkerei oder Beobachtung wichtige Anlaufstellen. Nestmeldungen an das Portal erfolgen weiterhin über den zentralen Meldeweg.
Untere Naturschutzbehörde
Solingen – Untere Naturschutzbehörde
Die Untere Naturschutzbehörde der Klingenstadt Solingen ist Ansprechpartnerin für den Schutz von Natur, Landschaft und wildlebenden Arten. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem artenschutzrechtliche Prüfungen, die Begleitung von Eingriffen sowie die Beratung bei Konflikten mit geschützten Tieren.
Auch beim Umgang mit Wespen und Hornissen ist der Artenschutz zu beachten. Heimische Hornissen und einige Wespenarten stehen unter besonderem Schutz; ihre Nester dürfen nicht eigenmächtig beseitigt oder umgesiedelt werden. Bei Unsicherheit sollte fachkundiger Rat eingeholt werden. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.
Ordnungsamt
Ordnungsamt
Biologische Station
Biologische Station Mittlere Wupper
Die Biologische Station Mittlere Wupper betreut Naturschutzgebiete in Remscheid, Solingen und Wuppertal. Sie erfasst Tiere, Pflanzen und Lebensräume, begleitet Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, unterstützt den Vertragsnaturschutz und vermittelt Naturwissen durch Exkursionen, Vorträge und Bildungsangebote.
Unter ihrer Federführung arbeitet zudem der Arbeitskreis Obstwiesen Bergisches Städtedreieck. Streuobstwiesen bieten mit ihren Blüten, alten Bäumen und extensiv genutzten Wiesen wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge, Wespen und zahlreiche weitere Tierarten. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.
Örtlicher Imkerverein
Imkerverein Solingen
Der Imkerverein Solingen besteht seit 1895 und vereint Imkerinnen und Imker unterschiedlicher Alters- und Erfahrungsgruppen. Regelmäßige Vereinstreffen ermöglichen den Austausch über Bienenhaltung, Honiggewinnung und aktuelle Herausforderungen der Imkerei.
Mit Neuimkerschulungen, Informationen zur Bienengesundheit und praktischer Unterstützung fördert der Verein eine verantwortungsvolle Bienenhaltung. Seine Mitglieder beobachten die Entwicklung ihrer Bienenvölker und können dadurch auch auffällige Wespen- und Hornissenarten an den Bienenständen frühzeitig erkennen.
Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.
Häufige Fragen zur Asiatischen Hornisse in Solingen
Ist das Aufstellen von Fallen für die Asiatische Hornisse in Solingen erlaubt?
Nein. Handelsübliche, nichtselektive Hornissen- oder Wespenfallen dürfen ohne Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde nicht eingesetzt werden. Sie fangen auch zahlreiche heimische Insekten, darunter die besonders geschützte Europäische Hornisse, und können gegen Naturschutzrecht verstoßen. Beaufsichtigte Locktöpfe zur gezielten Nestortung sind eine fachliche Suchmethode: Tiere werden gefangen, markiert und wieder freigelassen; sie sind nicht mit unbeaufsichtigten Tötungsfallen gleichzusetzen.
Was kostet die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse in Solingen?
Als unverbindlicher Erfahrungswert liegen fachkundige Entfernungen häufig bei etwa 150 bis 350 Euro. Der tatsächliche Preis hängt von Nestgröße, Zugang, Höhe, Jahreszeit, Gefahrenlage und notwendiger Technik ab. Muss ein Hubsteiger oder Spezialgerät eingesetzt werden, kann es deutlich teurer werden. Vor der Beauftragung sollten Leistungsumfang, Nachsorge, Anfahrt und Gesamtpreis schriftlich geklärt werden.
Kann ich ein Nest der Asiatischen Hornisse selbst entfernen?
Nein. Besonders große Sekundärnester können mehrere Tausend Hornissen enthalten. Bei Erschütterung, Öffnung oder Annäherung können viele Tiere gleichzeitig verteidigen; zahlreiche Stiche können schnell lebensgefährlich werden, besonders bei Allergien oder Stichen im Mund- und Halsbereich. Abstand halten, Bereich sichern, melden und ausschließlich qualifizierte Fachleute beauftragen.
Wer trägt in Solingen die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?
Auf Privatgrund sind im Regelfall Haus-, Vermietungs- oder Grundstückseigentümer Auftraggeber und Kostenträger. Mieter melden den Fund dem Vermieter oder der Hausverwaltung. Bei öffentlichen oder betrieblichen Flächen ist die jeweilige Eigentümerschaft einzubeziehen. Arbeitsauftrag, Gesamtpreis, mögliche Förderung und Versicherungsdeckung vor der Beauftragung klären.
Übernimmt meine Versicherung in Solingen die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?
Eine normale Wohngebäude- oder Hausratversicherung übernimmt Schädlings- und Nestentfernung häufig nicht automatisch. Zusatzbausteine wie ein Haus- und Wohnungsschutzbrief können Leistungen enthalten. Die HUK nennt die Entfernung von Wespen- oder Hornissennestern ausdrücklich als Leistung eines solchen Schutzbriefs. Bei Provinzial und anderen Versicherern hängt der Schutz vom aktuellen Tarif und Vertrag ab. Vor der Beauftragung Deckung, Höchstbetrag, Selbstbeteiligung und vorgesehenen Dienstleister prüfen.
Wo melde ich Nester der Asiatischen Hornisse in Solingen?
Nutzen Sie bei einem Nestfund die Nestmeldung des Portals. Senden Sie scharfe Fotos oder Videos, den genauen Standort mit Stadtbezirk, Ortsteil oder Adresse, Datum, Fundhöhe und möglichst Angaben zur Flugrichtung. Die Stadt Solingen bittet darum, Sichtungen außerdem an artenschutz@solingen.de oder das LANUK zu melden. Bei öffentlichen, forstlichen oder betrieblichen Flächen ist zusätzlich die zuständige Stelle beziehungsweise Eigentümerschaft einzubeziehen. Beginnen Sie keine eigenen Maßnahmen.
Wer darf ein Wespen- oder Hornissennest in Solingen entfernen?
Zunächst müssen Art und Schutzstatus sicher bestimmt werden. Bei heimischen, besonders geschützten Arten kann eine Genehmigung oder fachliche Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde erforderlich sein. Ein Nest der Asiatischen Hornisse sollte nur von entsprechend geschulten Imkerinnen und Imkern, Hornissenberatern und -beraterinnen oder professionellen Schädlingsbekämpfern und -bekämpferinnen mit geeigneter Schutzausrüstung und Technik behandelt werden.
Ist die Asiatische Hornisse in Solingen bereits nachgewiesen?
Die Stadt Solingen behandelt die Asiatische Hornisse als aktuelles lokales Meldethema und bittet ausdrücklich darum, jede Sichtung mit Bildbeleg und genauer Lage zu melden. Eine konkrete Zahl oder ein Jahr des ersten bestätigten Nachweises sollte nur veröffentlicht werden, wenn eine datierte amtliche Quelle vorliegt. Ein einzelnes Tier erlaubt noch keine Aussage über den Standort eines Nestes.
Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse?
Eine einzelne Asiatische Hornisse, die beim Grillen, in einer Bäckerei am Pflaumenkuchen oder am Kaffeetisch auftaucht, ist normalerweise nicht angriffslustiger als eine Honigbiene, Wespe oder Europäische Hornisse. Sie sollte nicht geschlagen, eingeklemmt oder bedrängt werden. Ihr Stich ist für die meisten Menschen mit einem Bienen- oder Wespenstich vergleichbar; bei bekannter Insektengiftallergie, Atemnot, Kreislaufproblemen oder Stichen im Mund- und Halsbereich ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.
Deutlich gefährlicher ist die unmittelbare Umgebung eines besetzten Nestes. Besonders bei einem großen Sekundärnest in niedriger Höhe – etwa in dichtem Gebüsch, an einer Garage oder einem Carport oder am Hausdach in Höhe des ersten Stockwerks – sollte ein Sicherheitsradius von mindestens drei bis fünf Metern konsequent freigehalten und bei erkennbarem Abwehrverhalten vergrößert werden. Schon leichte Erschütterungen, Vibrationen oder anhaltender Lärm, beispielsweise durch Heckenschneiden, einen Rasenmäher, Bauarbeiten oder das Anstoßen an den Nestträger, können einen Massenangriff auslösen. Arbeiten sofort einstellen, ruhig zurückziehen, Menschen und Haustiere fernhalten, Bereich absperren und den Fund melden. Das Nest niemals selbst öffnen, besprühen oder entfernen.