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Asiatische Hornisse Europäische Hornisse Regionaler Ansprechpartner Markergröße: Embryonalnest · Primärnest · Sekundärnest

Asiatische Hornisse in Mönchengladbach – erkennen, Nest melden, Hilfe finden

Mönchengladbach verbindet Niers und Bachtäler mit Wäldern, Parks, Landwirtschaft, Streuobstwiesen und 44 Stadtteilen. Hier finden Sie Meldewege und regionale Hilfe.

Mönchengladbach liegt in Nordrhein-Westfalen und verbindet Siedlungsräume, Verkehrsachsen und vielfältig genutzte Freiflächen mit regionaltypischen Gewässern und Lebensräumen. Dazu zählen Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren sowie Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder.

Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.

Nestmeldung in Mönchengladbach

Nest der Asiatischen Hornisse in Mönchengladbach entdeckt?

Halten Sie mindestens mehrere Meter Abstand und vermeiden Sie Erschütterungen. Sperren Sie den unmittelbaren Bereich bei Bedarf ab und halten Sie Kinder sowie Haustiere fern. Fotografieren Sie Nest oder Tiere nur aus sicherer Entfernung. Melden Sie den Fund über die Portal-Nestmeldung. Öffnen, besprühen, verstopfen oder entfernen Sie das Nest nicht selbst! Über die Nestmeldung werden Fundort, Situation, Fotos und Kontaktdaten strukturiert erfasst. Ihre Meldung wird anschließend geprüft und einem geeigneten regionalen Ansprechpartner oder der zuständigen Stelle zugeordnet. Eine einzelne fliegende Hornisse ist noch kein sicherer Hinweis auf den Standort eines Nestes.

Regionsprofil

Mönchengladbach auf einen Blick

Fläche
170,47 km²
Einwohner
267.213
Bestätigte Nester
  • 2024: 1 Nest
  • 2025: 0 Nester
  • 2026: 13 Nester
Stadtbezirke / Stadtteile
  • Stadtbezirke Nord
  • Ost
  • Süd und West sowie Gladbach
  • Rheydt
  • Odenkirchen
  • Wickrath
  • Rheindahlen
  • Hardt
  • Neuwerk
  • Giesenkirchen
  • Lürrip
  • Eicken
  • Holt

Ihre Ansprechpartner vor Ort

Für diese Region stehen mehrere qualifizierte Netzwerkpartner zur Verfügung. Ihre Meldung wird zentral erfasst und anhand von Einsatzgebiet, Verfügbarkeit und fachlicher Eignung zugeordnet.

Klaus Maresch mit einem Nest der Asiatischen Hornisse, welches in Bonn gefunden wurde.
Qualifikation geprüft

Klaus Maresch

Imker · Wespen- und Hornissenberater · Fachkunde Asiatische Hornisse

Einsatzgebiet Tätig im Rhein-Sieg-Kreis und in Bonn. Darüber hinaus nach Absprache.
Qualifikation geprüft

Sven und Nikola Budel

Imker · Wespen- und Hornissenberater · Fachkunde Asiatische Hornisse

Einsatzgebiet Im Umkreis von ca 25 km von Aldenhoven. Damit decken wir in etwa AC, Jülich, DN, Eschweiler, Titz, Mönchengladbach und Erkelenz ab

Sie müssen keinen Ansprechpartner selbst auswählen. Das Portal ordnet Ihre Meldung dem passenden verfügbaren Netzwerkpartner zu.

Nest melden

Mönchengladbach und die Asiatische Hornisse im Überblick

Stadt Mönchengladbach: Mönchengladbach und seine Nachbarregionen

Mönchengladbach gehört zu Nordrhein-Westfalen. Für eine eindeutige räumliche Zuordnung sollten Meldungen Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markanten Geländepunkt und möglichst eine Kartenposition enthalten.

An Mönchengladbach grenzen Rhein-Kreis Neuss, Kreis Viersen sowie Kreis Heinsberg. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.

Gewässer und Grünzüge in Mönchengladbach

Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren prägen zusammen mit Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft in Mönchengladbach. Solche linearen Strukturen verbinden zahlreiche Insektenlebensräume, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.

Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.

Naturschutz und sensible Lebensräume in Mönchengladbach

Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teilweise besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen und strukturreichen Säumen.

Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.

Tourismus und Freizeitnutzung in Mönchengladbach

Flusslandschaften, Naturparke, Mittelgebirge, Industriekultur sowie Wander- und Radwege prägen die touristische und freizeitliche Nutzung in Mönchengladbach. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.

Bei Beobachtungen an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.

Landwirtschaft und Kulturlandschaft in Mönchengladbach

Ackerbau, Grünland, Obst- und Gemüsebau, Gartenbau und Forstwirtschaft gehören zu den prägenden Nutzungen in Mönchengladbach. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.

Bei Ernte, Obstbaumpflege, Mahd, Hecken- und Gehölzschnitt sowie Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden sollte auf wiederholten Flugverkehr geachtet werden. Lokale Schäden dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.

Imkerei und Bienenvölker in Mönchengladbach

Imkerinnen und Imker in Mönchengladbach können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.

Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.

Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien in Mönchengladbach

Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.

Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.

Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen in Mönchengladbach

Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mönchengladbach vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.

Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.

Hilfe und Fachstellen vor Ort

Lokale Institutionen und weiterführende Links in Mönchengladbach

Diese Einrichtungen sind für regionale Fachfragen, Naturschutz, Imkerei oder Beobachtung wichtige Anlaufstellen. Nestmeldungen an das Portal erfolgen weiterhin über den zentralen Meldeweg.

Untere Naturschutzbehörde

Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mönchengladbach

Die Untere Naturschutzbehörde im Fachbereich Umwelt schützt und entwickelt Natur und Landschaft im Stadtgebiet. Zu ihren Aufgaben gehören der Schutz von Lebensräumen, Pflanzen und Tieren sowie die fachliche Begleitung von Vorhaben und Naturschutzmaßnahmen.

Auch bei Konflikten mit Wespen- und Hornissennestern ist der Artenschutz zu beachten. Die Tiere erfüllen wichtige ökologische Aufgaben als Bestäuber und Insektenjäger; einige Arten stehen unter besonderem Schutz. Nester sollten deshalb nicht eigenmächtig beseitigt oder umgesiedelt werden. Bis zur fachlichen Klärung sollten Abstand gehalten, Erschütterungen vermieden und Einflugöffnungen nicht verschlossen werden.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.

Ihr Ansprechpartner Stefan Neumeier Anrufen
Fachseite Naturschutz besuchen

Biologische Station

Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V.

Die Naturschutzstation Haus Wildenrath ist die Biologische Station für den Kreis Heinsberg und die Stadt Mönchengladbach. Sie betreut Schutzgebiete, erfasst Tier- und Pflanzenarten und setzt Projekte zum Biotopverbund, Artenschutz und Erhalt der regionalen Kulturlandschaft um.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf alten Streuobstwiesen und regionalen Obstsorten. Am Stationssitz wachsen im Rheinischen Obstsortengarten mehr als 300 Obstbäume. Blüten, Baumhöhlen, Totholz und extensiv gepflegte Wiesen bieten Wildbienen, Schmetterlingen, Wespen und heimischen Hornissen wertvolle Nahrung und Lebensräume.

Nester geschützter Wespen- und Hornissenarten sollten nicht eigenmächtig beseitigt werden. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.

Ihr Ansprechpartner N. N. Anrufen
Biologische Station besuchen

Örtlicher Imkerverein

Bienenzuchtverein Wickrath

Der Bienenzuchtverein Wickrath ist im Mönchengladbacher Stadtteil Wickrath und der umliegenden Region aktiv. Wickrath gehört zur kreisfreien Stadt Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen. Der Verein ist dem Imkerverband Rheinland angeschlossen.

Der Verein bietet regionalen Imkerinnen und Imkern eine Gemeinschaft für den fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt stehen die praktische Bienenhaltung, die Gesundheit der Bienenvölker, die Gewinnung regionalen Honigs und der Schutz geeigneter Lebensräume für Bienen und andere Insekten.

Nestsichtungen der Asiatischen Hornisse, Europäischen Hornisse oder von Wespen können über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina gemeldet werden. Die Angaben werden geprüft und – soweit möglich – an geeignete regionale Imker, Wespen- und Hornissenberater oder Schädlingsbekämpfer weitergeleitet.

1. Vorsitzender Peter Wehner Anrufen

Örtlicher Imkerverein

Imkerverein Giesenkirchen

Der Imkerverein Giesenkirchen ist im Mönchengladbacher Stadtteil Giesenkirchen und der umliegenden Region aktiv. Giesenkirchen gehört zur kreisfreien Stadt Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen. Der Verein ist dem Imkerverband Rheinland angeschlossen.

Der Verein bietet Imkerinnen und Imkern eine regionale Gemeinschaft für den fachlichen Austausch. Zu den zentralen Themen gehören die praktische Bienenhaltung, Bienengesundheit, die Betreuung der Völker im Jahresverlauf und der Schutz einer vielfältigen, bienenfreundlichen Umwelt.

Nestsichtungen der Asiatischen Hornisse, Europäischen Hornisse oder von Wespen können über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina gemeldet werden. Die Angaben werden geprüft und – soweit möglich – an geeignete regionale Imker, Wespen- und Hornissenberater oder Schädlingsbekämpfer weitergeleitet.

1. Vorsitzende Ute Jagst Anrufen

Örtlicher Imkerverein

Vereinigte Bienenzuchtvereine Mönchengladbach

Die Vereinigten Bienenzuchtvereine Mönchengladbach fördern die fachgerechte Haltung und Pflege von Honigbienen sowie den Austausch unter Imkerinnen und Imkern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Jungimkern und der Vermittlung praktischer Kenntnisse zur Bienenhaltung. Mit Bildungsprojekten, beispielsweise an Schulen, wecken die Vereine zudem Interesse an Honig- und Wildbienen und leisten einen Beitrag zum Schutz der Bestäuber.

Ihr Ansprechpartner Margarete Peltzer Anrufen
Website des Imkervereins

Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.
Vergleich Europäische Hornisse (links) und Asiatische Hornisse (rechts) – Grafik: NABU Berlin

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.

Häufige Fragen zur Asiatischen Hornisse in Mönchengladbach

Ist das Aufstellen von Fallen für die Asiatische Hornisse in Mönchengladbach erlaubt?

Nein. Handelsübliche, nichtselektive Hornissen- oder Wespenfallen dürfen ohne Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde nicht eingesetzt werden. Sie fangen auch zahlreiche heimische Insekten, darunter die besonders geschützte Europäische Hornisse, und können gegen Naturschutzrecht verstoßen. Beaufsichtigte Locktöpfe zur gezielten Nestortung sind eine fachliche Suchmethode und nicht mit unbeaufsichtigten Tötungsfallen gleichzusetzen.

Was kostet die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse in Mönchengladbach?

Als unverbindlicher Erfahrungswert liegen fachkundige Entfernungen häufig bei etwa 150 bis 350 Euro. Der tatsächliche Preis hängt von Nestgröße, Zugang, Höhe, Jahreszeit, Gefahrenlage und notwendiger Technik ab. Muss ein Hubsteiger oder Spezialgerät eingesetzt werden, kann es deutlich teurer werden. Vor der Beauftragung sollten Leistungsumfang, Nachsorge, Anfahrt und Gesamtpreis schriftlich geklärt werden.

Kann ich ein Nest der Asiatischen Hornisse selbst entfernen?

Nein. Besonders große Sekundärnester können mehrere Tausend Hornissen enthalten. Bei Erschütterung, Öffnung oder Annäherung an das Nest können viele Tiere gleichzeitig verteidigen; zahlreiche Stiche können schnell lebensgefährlich werden. Die von der Stadt beschriebene Abnahme eines sehr kleinen, verifizierten Primärnestes ist kein allgemeiner Aufruf zur Selbstentfernung und setzt eine vorherige Meldung und fachliche Beurteilung voraus.

Wer trägt in Mönchengladbach die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?

Auf Privatgrund obliegt es im Regelfall dem Haus-, Vermietungs- oder Grundstückseigentümer, eine qualifizierte Fachkraft mit der Entfernung zu beauftragen und die Kosten zu tragen. Mieter melden den Fund unverzüglich dem Vermieter oder der Hausverwaltung. Bei öffentlichen Flächen ist der jeweilige Flächeneigentümer einzubeziehen. Da Mönchengladbach mit dem Velutina Netzwerk Niederrhein kooperiert, sollte vor einer privaten Beauftragung der städtische Melde- und Prüfweg genutzt und die konkrete Kostenregelung geklärt werden.

Übernimmt meine Versicherung in Mönchengladbach die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?

Eine normale Wohngebäude- oder Hausratversicherung übernimmt Schädlings- und Nestentfernung häufig nicht automatisch. Zusatzbausteine wie ein Haus- und Wohnungsschutzbrief können Leistungen enthalten. Versicherer wie HUK oder Provinzial bieten je nach Tarif Schutzbriefleistungen an, die auch Wespen- oder Hornissennester umfassen können. Vor der Beauftragung Deckung, Höchstbetrag, Selbstbeteiligung und vorgesehenen Dienstleister anhand des eigenen Vertrags prüfen.

Wo melde ich eine Asiatische Hornisse in Mönchengladbach?

Melden Sie jede Sichtung über die Nestmeldung des Portals Vespa Velutina. Übermitteln Sie ein scharfes Foto, den genauen Fundort, Datum und eine kurze Beschreibung. Bei einem Nest Abstand halten und keine eigenen Maßnahmen beginnen.

Wer darf ein Wespen- oder Hornissennest in Mönchengladbach entfernen?

Zunächst müssen Art und Schutzstatus sicher bestimmt werden. Bei heimischen, besonders geschützten Arten kann eine Genehmigung oder fachliche Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde erforderlich sein. Sekundärnester der Asiatischen Hornisse dürfen nach den städtischen Hinweisen nur von sachkundigen Personen entfernt werden, die von der Unteren Naturschutzbehörde bestellt beziehungsweise akzeptiert wurden.

Ist die Asiatische Hornisse in Mönchengladbach bereits nachgewiesen?

Ja. Die Stadt behandelt die Asiatische Hornisse als konkretes lokales Managementthema, bittet um jede Sichtungsmeldung und arbeitet bei der Bekämpfung mit dem Velutina Netzwerk Niederrhein zusammen. Eine Gesamtzahl sollte nur aus geprüften Meldedaten übernommen und stets mit Stichtag sowie getrennt nach Sichtungen, Nestfunden und Entnahmen angegeben werden.

Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse?

Eine einzelne Asiatische Hornisse, die beim Grillen, in einer Bäckerei am Pflaumenkuchen oder am Kaffeetisch auftaucht, ist normalerweise nicht angriffslustiger als eine Honigbiene, Wespe oder Europäische Hornisse. Deutlich gefährlicher ist die unmittelbare Umgebung eines besetzten Nestes. Besonders bei einem großen Sekundärnest in niedriger Höhe – etwa im Gebüsch, an Garage oder Carport oder am Hausdach in Höhe des ersten Stockwerks – sollte ein Sicherheitsradius von mindestens drei bis fünf Metern freigehalten und bei Abwehrverhalten vergrößert werden. Schon leichte Erschütterungen, Vibrationen oder Lärm durch Heckenschneiden, Rasenmähen oder Bauarbeiten können zahlreiche Tiere zur gleichzeitigen Nestverteidigung auslösen. Arbeiten sofort einstellen, ruhig zurückziehen, Menschen und Haustiere fernhalten und den Fund melden.

Eine Hand 24 h nach dem Stich durch eine Arbeiterin der Asiatischen Hornisse. Die Schwellung ist bereits am Abklingen. Auffällig ist die Verfärbung des Ringfingers, die sich erst einen Tag nach dem Stich einstellte und im Krankenhaus mit Cortison behandelt wurde.
Eine Hand 24 h nach dem Stich durch eine Arbeiterin der Asiatischen Hornisse. Die Schwellung ist bereits am Abklingen. Auffällig ist die Verfärbung des Ringfingers, die sich erst einen Tag nach dem Stich einstellte und im Krankenhaus mit Cortison behandelt wurde.