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Asiatische Hornisse im Kreis Kleve: Nest melden und Hilfe finden

Der Kreis Kleve verbindet Rhein und Niers, Auen, Altrheinarme, Düffel, Hetter, Reichswald sowie Acker-, Grün- und Gartenbaulandschaften. Hier finden Sie Meldewege und regionale Hilfe bei Fragen zu Bienen, Wespen und Hornissen.

Der Kreis Kleve liegt in Nordrhein-Westfalen und verbindet Siedlungsräume, Verkehrsachsen und vielfältig genutzte Freiflächen mit regionaltypischen Gewässern und Lebensräumen. Dazu zählen Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren sowie Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder.

Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.

Nestmeldung in Kleve

Nest der Asiatischen Hornisse in Kleve entdeckt?

Halten Sie mindestens mehrere Meter Abstand und vermeiden Sie Erschütterungen. Sperren Sie den unmittelbaren Bereich bei Bedarf ab und halten Sie Kinder sowie Haustiere fern. Fotografieren Sie Nest oder Tiere nur aus sicherer Entfernung. Melden Sie den Fund über die Portal-Nestmeldung. Öffnen, besprühen, verstopfen oder entfernen Sie das Nest nicht selbst! Über die Nestmeldung werden Fundort, Situation, Fotos und Kontaktdaten strukturiert erfasst. Die Meldung wird anschließend geprüft und einer geeigneten regionalen Ansprechperson oder der zuständigen Stelle für Kleve zugeordnet. Eine einzelne fliegende Hornisse ist noch kein sicherer Hinweis auf den Standort eines Nestes.

Regionsprofil

Kleve auf einen Blick

Fläche
1.232,99 km²
Einwohner
322.018
Bestätigte Nester
  • 2024: 0 Nester
  • 2025: 1 Nest
  • 2026: 10 Nester
Städte und Gemeinden
  • Bedburg-Hau
  • Emmerich am Rhein
  • Geldern
  • Goch
  • Issum
  • Kalkar
  • Kerken
  • Kevelaer
  • Kleve
  • Kranenburg
  • Rees
  • Rheurdt
  • Straelen
  • Uedem
  • Wachtendonk
  • Weeze

Für diese Region ist derzeit noch kein Netzwerkpartner eingetragen.

Eine Nestmeldung kann trotzdem zentral eingereicht und geprüft werden.

Kleve und die Asiatische Hornisse im Überblick

Kreis Kleve: Kreis Kleve und seine Nachbarregionen

Der Kreis Kleve gehört zu Nordrhein-Westfalen. Für eine eindeutige räumliche Zuordnung sollten Meldungen Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markanten Geländepunkt und möglichst eine Kartenposition enthalten.

An den Kreis Kleve grenzen Kreis Viersen, Kreis Wesel sowie Kreis Borken. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.

Gewässer und Grünzüge im Kreis Kleve

Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren prägen zusammen mit Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft im Kreis Kleve. Solche linearen Strukturen verbinden zahlreiche Insektenlebensräume, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.

Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.

Naturschutz und sensible Lebensräume im Kreis Kleve

Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teilweise besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen und strukturreichen Säumen.

Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.

Tourismus und Freizeitnutzung im Kreis Kleve

Flusslandschaften, Naturparke, Mittelgebirge, Industriekultur sowie Wander- und Radwege prägen die touristische und freizeitliche Nutzung im Kreis Kleve. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.

Bei Beobachtungen an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.

Landwirtschaft und Kulturlandschaft im Kreis Kleve

Ackerbau, Grünland, Obst- und Gemüsebau, Gartenbau und Forstwirtschaft gehören zu den prägenden Nutzungen im Kreis Kleve. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.

Bei Ernte, Obstbaumpflege, Mahd, Hecken- und Gehölzschnitt sowie Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden sollte auf wiederholten Flugverkehr geachtet werden. Lokale Schäden dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.

Imkerei und Bienenvölker im Kreis Kleve

Imkerinnen und Imker im Kreis Kleve können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.

Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.

Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien im Kreis Kleve

Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.

Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.

Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen im Kreis Kleve

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreis Kleve vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.

Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.

Städte und Gemeinden im Kreis Kleve

Hilfe und Fachstellen vor Ort

Lokale Institutionen und weiterführende Links in Kleve

Diese Einrichtungen sind für regionale Fachfragen, Naturschutz, Imkerei oder Beobachtung wichtige Anlaufstellen. Nestmeldungen an das Portal erfolgen weiterhin über den zentralen Meldeweg.

Untere Naturschutzbehörde

Untere Naturschutzbehörde des Kreises Kleve

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Kleve ist für den Vollzug des Natur- und Artenschutzrechts im Kreisgebiet zuständig. Sie prüft Eingriffe in Natur und Landschaft, begleitet Schutz- und Pflegemaßnahmen und entscheidet über erforderliche Genehmigungen oder artenschutzrechtliche Ausnahmen. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem der Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten sowie besondere regionale Themen wie der Wiesenvogelschutz in den niederrheinischen Grünlandgebieten.

Auch beim Umgang mit Hornissen ist die Behörde eine wichtige amtliche Anlaufstelle. Heimische Hornissenarten stehen unter Schutz und dürfen nicht ohne rechtliche Prüfung gefangen, verletzt oder ihre Nester beseitigt werden. Für Nester der invasiven Asiatischen Hornisse hat der Kreis Kleve ein eigenes digitales Meldesystem eingerichtet. Die eingehenden Hinweise unterstützen die Erfassung der Ausbreitung und die fachliche Bewertung möglicher Maßnahmen. Sichtungen oder Nester sollten aus sicherer Entfernung fotografiert und über den Hornissen-Melder des Kreises gemeldet werden. Eigenmächtige Bekämpfungsversuche sind zu vermeiden.

Ihr Ansprechpartner N. N. Anrufen
Fachseite Naturschutz besuchen

Biologische Station

Biologische Station Krickenbecker Seen e.V.

Die Biologische Station Krickenbecker Seen betreut wertvolle Schutzgebiete in den Kreisen Viersen und Kleve. Zu ihren Aufgaben gehören die Erfassung von Tier- und Pflanzenarten, Artenschutz, Biotoppflege, Vertragsnaturschutz, fachliche Beratung und Umweltbildung.

Durch den Erhalt von Wäldern, Heiden, Mooren, Gewässern und blütenreichen Offenflächen schützt sie auch die Lebensräume vieler Insekten. Heimische Wespen und Hornissen sind dabei wichtige Bestandteile der Ökosysteme: Sie erbeuten zahlreiche andere Insekten und besuchen Blüten. Die invasive Asiatische Hornisse ist von diesen heimischen Arten zu unterscheiden und sollte über die vorgesehenen regionalen Meldewege gemeldet werden.

Ihr Ansprechpartner N. N. Anrufen
Biologische Station besuchen

Biologische Station

NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V.

Die NABU-Naturschutzstation Niederrhein e. V. ist eine Biologische Station mit Sitz in Kleve. Sie betreut und entwickelt sechs Naturschutzgebiete im nördlichen Kreis Kleve: Düffel, Emmericher Ward, Hetter, Kranenburger Bruch, Moiedtjes und Rindernsche Kolke. Zu ihren Aufgaben gehören die Erfassung gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, die Planung und Begleitung von Schutzmaßnahmen sowie praktische Pflegearbeiten in wertvollen Lebensräumen. Besondere Arbeitsschwerpunkte sind Fluss- und Auenlandschaften, Grünland, Wiesenvögel und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Niederlanden.

Auch der Schutz von Insekten und ihren Lebensräumen spielt eine wichtige Rolle. Die Station fördert artenreiche Wiesen und strukturreiche Landschaften, die Wildbienen, Schmetterlingen und anderen blütenbesuchenden Insekten Nahrung und Rückzugsräume bieten. Mit Exkursionen, Umweltbildungsangeboten und Beteiligungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche vermittelt sie Wissen und begeistert Menschen für die Natur am Niederrhein. Beobachtungen gebietsfremder Arten wie der Asiatischen Hornisse sollten über die offiziellen Meldewege an die zuständigen Stellen weitergegeben werden.

Ihr Ansprechpartner Dietrich Cerff Anrufen
Ihr Ansprechpartner Dr. Dörthe Becker Anrufen
Ihr Ansprechpartner Ortrun Heine Anrufen
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Biologische Station

NABU-Naturschutzzentrum Gelderland c/o NABU Kreisverband Kleve e.V.

Das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland in Geldern-Kapellen engagiert sich seit 1993 für den Naturschutz im südlichen Kreis Kleve. Die Einrichtung des NABU-Kreisverbandes Kleve betreut unter anderem die Naturschutzgebiete Fleuthkuhlen, Fleuthbende und Hangmoor Damerbruch sowie das Landschaftsschutzgebiet Straelener Veen. Wissenschaftliche Untersuchungen zu Vegetation, Vögeln, Libellen und Amphibien bilden die Grundlage für konkrete Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erhaltung der niederrheinischen Kulturlandschaft. Das Zentrum berät zur Pflege von Streuobstwiesen, koordiniert ein Streuobstwiesen-Netzwerk und setzt sich für den Steinkauz ein, der auf alte Obstbaumbestände und extensiv genutztes Grünland angewiesen ist. Blütenreiche Wiesen, Säume und naturnahe Gärten bieten zugleich Nahrung und Lebensraum für Wildbienen, Schmetterlinge und andere blütenbesuchende Insekten. Mit Bildungsangeboten, Exkursionen und der Unterstützung ehrenamtlicher Gruppen macht das Naturschutzzentrum diese Zusammenhänge für die Bevölkerung erlebbar.

Ihr Ansprechpartner Stefan Wallney Anrufen
Ihr Ansprechpartner Silja Gerlach Anrufen
Ihr Ansprechpartner Anneke Krummrei Anrufen
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Biologische Station

Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.

Das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e. V. ist eine der Biologischen Stationen Nordrhein-Westfalens. Seit 1993 betreut es zahlreiche Schutzgebiete im Kreisgebiet. Zu seinen Aufgaben gehören die Erarbeitung und Umsetzung von Pflege- und Entwicklungskonzepten, die Erfassung von Tier- und Pflanzenbeständen sowie die Kontrolle, ob durchgeführte Schutzmaßnahmen erfolgreich sind. Darüber hinaus berät das Zentrum Behörden, Verbände und Privatpersonen in ökologischen Fragen und vermittelt Naturwissen durch Veranstaltungen und Bildungsangebote.

Die praktische Arbeit umfasst vielfältige Lebensräume am Niederrhein, darunter Auen, Röhrichte, Gewässer, Grünland, Säume und Blühstreifen. Artenschutzprojekte gelten unter anderem Wiesenvögeln, Fledermäusen, Steinkäuzen und Insekten. Untersuchungen blütenreicher Flächen liefern wichtige Erkenntnisse darüber, wie Wildbienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und andere Insekten gefördert werden können. Das Zentrum beschäftigt sich außerdem projektbezogen mit invasiven gebietsfremden Arten. Beobachtungen der Asiatischen Hornisse sollten dennoch stets über die offiziellen Meldewege an die zuständigen Stellen übermittelt werden.

Ihr Ansprechpartner Johanna Dohle Anrufen
Biologische Station besuchen

Örtlicher Imkerverein

Bienenzuchtverein Kleve

Der Bienenzuchtverein Kleve ist einer der örtlichen Imkervereine im Klever Stadtgebiet und gehört zum Kreisverband Kleve im Imkerverband Rheinland. Er bietet Imkerinnen und Imkern eine regionale Gemeinschaft für den fachlichen Austausch und unterstützt eine verantwortungsvolle, an der Bienengesundheit orientierte Bienenhaltung. Dabei können sowohl erfahrene Mitglieder als auch Menschen, die sich für den Einstieg in die Imkerei interessieren, vom gemeinsamen Wissen profitieren.

Die von den Mitgliedern betreuten Honigbienenvölker leisten einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung von Obstgehölzen, Nutzpflanzen und heimischen Wildpflanzen am Niederrhein. Durch regelmäßige Kontrollen an den Bienenständen können Imker zudem ungewöhnlichen Jagddruck und mögliche Sichtungen der Asiatischen Hornisse frühzeitig erkennen. Verdächtige Tiere sollten fotografiert und über die offiziellen Meldewege gemeldet werden; die Bestimmung und Koordination weiterer Maßnahmen übernehmen die zuständigen Fachbehörden.

Ihr Ansprechpartner Norbert Naß Anrufen

Örtlicher Imkerverein

Imkerverein Kleve-Kellen

Der Kreisimkerverein Kleve ist die regionale Interessenvertretung der organisierten Imkerschaft im Kreis Kleve. Er verbindet die zahlreichen örtlichen Imker- und Bienenzuchtvereine miteinander und fördert den Austausch über Vereins- und Gemeindegrenzen hinweg. Zu seinen wichtigen Themen gehören eine fachgerechte Bienenhaltung, Bienengesundheit, Aus- und Weiterbildung sowie die Vermittlung aktuellen imkerlichen Wissens. Veranstaltungen wie der Kreis Klever Imkertag verbinden Fachvorträge mit praktischen Einblicken und persönlichem Erfahrungsaustausch.

Bei der Beobachtung und Früherkennung der Asiatischen Hornisse kommt der regionalen Imkerschaft eine wichtige Rolle zu. Imkerinnen und Imker kontrollieren ihre Völker regelmäßig und bemerken einen erhöhten Jagddruck an den Fluglöchern häufig frühzeitig. Der Kreisimkerverein kann Informationen an seine Mitgliedsvereine weitergeben, für eine sichere Bestimmung sensibilisieren und den Austausch mit Behörden und Fachstellen unterstützen. Verdachtsfälle sollten fotografisch dokumentiert und über die offiziellen Meldewege gemeldet werden.

Ihr Ansprechpartner Anja Hauswald Anrufen

Örtlicher Imkerverein

Imkerverein Uedem-Keppeln

Der Imkerverein Uedem-Keppeln gehört zur regionalen Imkerschaft im Kreis Kleve und fördert die Bienenhaltung, den fachlichen Austausch und die Vermittlung imkerlichen Wissens. Seine Mitglieder tragen mit ihren Bienenvölkern zur Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen bei und sind zugleich aufmerksame Beobachter der heimischen Insektenwelt.

Mit der weiteren Ausbreitung der Asiatischen Hornisse gewinnt diese Beobachtung zunehmend an Bedeutung. Besonders im Spätsommer können Arbeiterinnen von Vespa velutina verstärkt an Bienenständen jagen und Bienenvölker unter Druck setzen. Imkerinnen und Imker können deshalb wichtige Hinweise auf das Auftreten und die regionale Ausbreitung der invasiven Hornissenart liefern.

Verdächtige Tiere oder Nester in Uedem, Keppeln und Umgebung können über das Meldeportal Vespa velutina mit Fotos und möglichst genauer Ortsangabe gemeldet werden. Die Meldungen ermöglichen eine fachliche Ersteinschätzung, unterstützen die regionale Erfassung der Ausbreitung und können bei bestätigten Nestern zur Vermittlung eines qualifizierten Netzwerkpartners genutzt werden.

1. Vorsitzender Ernst Cleven Anrufen

Örtlicher Imkerverein

Kreisverband Kleve

Der Kreisimkerverein Kleve ist die regionale Interessenvertretung der organisierten Imkerschaft im Kreis Kleve. Er verbindet die zahlreichen örtlichen Imker- und Bienenzuchtvereine miteinander und fördert den Austausch über Vereins- und Gemeindegrenzen hinweg. Zu seinen wichtigen Themen gehören eine fachgerechte Bienenhaltung, Bienengesundheit, Aus- und Weiterbildung sowie die Vermittlung aktuellen imkerlichen Wissens. Veranstaltungen wie der Kreis Klever Imkertag verbinden Fachvorträge mit praktischen Einblicken und persönlichem Erfahrungsaustausch.

Bei der Beobachtung und Früherkennung der Asiatischen Hornisse kommt der regionalen Imkerschaft eine wichtige Rolle zu. Imkerinnen und Imker kontrollieren ihre Völker regelmäßig und bemerken einen erhöhten Jagddruck an den Fluglöchern häufig frühzeitig. Der Kreisimkerverein kann Informationen an seine Mitgliedsvereine weitergeben, für eine sichere Bestimmung sensibilisieren und den Austausch mit Behörden und Fachstellen unterstützen. Verdachtsfälle sollten fotografisch dokumentiert und über die offiziellen Meldewege gemeldet werden.

Ihr Ansprechpartner Georg Kersten Anrufen

Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.
Vergleich Europäische Hornisse (links) und Asiatische Hornisse (rechts) – Grafik: NABU Berlin

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.

Häufige Fragen zur Asiatischen Hornisse im Kreis Kleve

Ist das Aufstellen von Fallen erlaubt?

Nein. Handelsübliche, nichtselektive Hornissen- oder Wespenfallen dürfen ohne Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde nicht eingesetzt werden. Sie fangen auch zahlreiche heimische Insekten, darunter die besonders geschützte Europäische Hornisse, und können gegen Naturschutzrecht verstoßen. Beaufsichtigte Locktöpfe zur gezielten Nestortung sind eine fachliche Suchmethode: Tiere werden dabei gefangen, markiert und wieder freigelassen; sie sind nicht mit unbeaufsichtigten Tötungsfallen gleichzusetzen.

Was kostet eine Nestentfernung?

Als unverbindlicher Erfahrungswert liegen fachkundige Entfernungen der Asiatischen Hornisse häufig bei etwa 150 bis 350 Euro. Der tatsächliche Preis hängt von Nestgröße, Zugang, Höhe, Jahreszeit, Gefahrenlage und notwendiger Technik ab. Muss ein Hubsteiger oder Spezialgerät eingesetzt werden, kann es deutlich teurer werden. Vor der Beauftragung sollten Leistungsumfang, Nachsorge, Anfahrt und Gesamtpreis schriftlich geklärt werden.

Kann ich ein Nest selbst entfernen?

Nein. Besonders große Sekundärnester können mehrere Tausend Hornissen enthalten. Bei Erschütterung, Öffnung oder Annäherung an das Nest können viele Tiere gleichzeitig verteidigen; zahlreiche Stiche können schnell lebensgefährlich werden, besonders bei Allergien oder Stichen im Mund- und Halsbereich. Abstand halten, Bereich sichern, melden und ausschließlich qualifizierte Fachleute beauftragen.

Wer trägt die Kosten einer Nestentfernung?

Auf Privatgrund sind im Regelfall Haus-, Vermietungs- oder Grundstückseigentümer Auftraggeber und Kostenträger. Mieter melden den Fund dem Vermieter oder der Hausverwaltung. Bei öffentlichen Flächen ist der jeweilige Eigentümer einzubeziehen. Artbestätigung, Leistungsumfang, Gesamtpreis und mögliche Versicherungsdeckung vor der Beauftragung klären.

Übernimmt die Versicherung die Kosten der Nestentfernung?

Eine normale Wohngebäude- oder Hausratversicherung übernimmt Schädlings- und Nestentfernung häufig nicht automatisch. Zusatzbausteine wie ein Haus- und Wohnungsschutzbrief können Leistungen enthalten. Die HUK nennt die Entfernung von Wespen- oder Hornissennestern ausdrücklich als Leistung eines solchen Schutzbriefs. Bei Provinzial und anderen Versicherern hängt der Schutz vom aktuellen Tarif und Vertrag ab. Vor der Beauftragung Deckung, Höchstbetrag, Selbstbeteiligung und vorgegebenen Dienstleister prüfen.

Eine normale Wohngebäude- oder Hausratversicherung übernimmt Schädlings- und Nestentfernung häufig nicht automatisch. Zusatzbausteine wie ein Haus- und Wohnungsschutzbrief können Leistungen enthalten. Die HUK nennt die Entfernung von Wespen- oder Hornissennestern ausdrücklich als Leistung eines solchen Schutzbriefs. Bei Provinzial und anderen Versicherern hängt der Schutz vom aktuellen Tarif und Vertrag ab. Vor der Beauftragung Deckung, Höchstbetrag, Selbstbeteiligung und vorgegebenen Dienstleister prüfen.

Wo melde ich eine Asiatische Hornisse im Kreis Kleve?

Nester melden Sie mit Foto, Funddatum und genauem Standort über die Nestmeldung des Portals. Bei Nestverdacht Abstand halten und keine eigenen Maßnahmen beginnen.

Wer darf ein Nest entfernen?

Erst nach eindeutiger Artbestimmung und geklärter Zuständigkeit sollten geschulte Fachleute tätig werden, etwa entsprechend qualifizierte Schädlingsbekämpfende, Wespen- und Hornissenberatende oder für diese Aufgabe fortgebildete Imker. Eine Vereinsmitgliedschaft oder allgemeine Imkereierfahrung allein genügt nicht.

Ist die Asiatische Hornisse im Kreis Kleve bereits nachgewiesen?

Ja. Die Art ist im Kreis Kleve stark etabliert. Der Kreis dokumentiert und bearbeitet seit 2026 Nestfunde in einem eigenen Hornissen-Melder. Aktuelle Zahlen nur mit Stichtag und getrennt nach Meldungen, Nesttypen, bestätigten Nestern und Bekämpfungen veröffentlichen.