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Asiatische Hornisse Europäische Hornisse Regionaler Ansprechpartner Markergröße: Embryonalnest · Primärnest · Sekundärnest

Die Asiatische Hornisse im Rhein-Hunsrück-Kreis: Nest melden und Hilfe finden

Rhein-Hunsrück-Kreis verbindet Hunsrück, Mittelrheintal, Soonwald, Wälder und Bachtäler mit Rhein, Nahe-Zuflüsse, Simmerbach und Baybach. Hier finden Sie Meldewege und regionale Hilfe bei Fragen zu Wespen und Hornissen.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis verbindet Hunsrück, Mittelrheintal, Soonwald, Wälder und Bachtäler mit Siedlungsräumen, Verkehrsachsen und vielfältig genutzten Freiflächen. Prägende Gewässer und Grünzüge sind Rhein, Nahe-Zuflüsse, Simmerbach und Baybach.

Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.

Nestmeldung in Rhein-Hunsrück

Nest der Asiatischen Hornisse in Rhein-Hunsrück entdeckt?

Halten Sie mindestens mehrere Meter Abstand und vermeiden Sie Erschütterungen. Sperren Sie den unmittelbaren Bereich bei Bedarf ab und halten Sie Kinder sowie Haustiere fern. Fotografieren Sie Nest oder Tiere nur aus sicherer Entfernung. Melden Sie den Fund über die Portal-Nestmeldung. Öffnen, besprühen, verstopfen oder entfernen Sie das Nest nicht selbst! Über die Nestmeldung werden Fundort, Situation, Fotos und Kontaktdaten strukturiert erfasst. Die Meldung wird anschließend geprüft und einer geeigneten regionalen Ansprechperson oder der zuständigen Stelle für Rhein-Hunsrück zugeordnet. Eine einzelne fliegende Hornisse ist noch kein sicherer Hinweis auf den Standort eines Nestes.

Regionsprofil

Rhein-Hunsrück auf einen Blick

Fläche
991,06 km²
Einwohner
106.705
Bestätigte Nester
  • 2024: 0 Nester
  • 2025: 0 Nester
  • 2026: 1 Nest
Städte und Gemeinden
  • Alterkülz
  • Altweidelbach
  • Argenthal
  • Badenhard
  • Bärenbach
  • Belg
  • Belgweiler
  • Bell (Hunsrück)
  • Beltheim
  • Benzweiler
  • Bergenhausen
  • Bickenbach
  • Biebern
  • Birkheim
  • Braunshorn
  • Bubach
  • Buch
  • Budenbach
  • Büchenbeuren
  • Damscheid
  • Dichtelbach
  • Dickenschied
  • Dill
  • Dillendorf
  • Dörth
  • Ellern (Hunsrück)
  • Emmelshausen
  • Erbach
  • Fronhofen
  • Gehlweiler
  • Gemünden
  • Gödenroth
  • Gondershausen
  • Hahn
  • Halsenbach
  • Hasselbach
  • Hausbay
  • Hecken
  • Heinzenbach
  • Henau
  • Hirschfeld (Hunsrück)
  • Hollnich
  • Holzbach
  • Horn
  • Hungenroth
  • Kappel
  • Karbach
  • Kastellaun
  • Keidelheim
  • Kirchberg (Hunsrück)
  • Kisselbach
  • Klosterkumbd
  • Kludenbach
  • Korweiler
  • Kratzenburg
  • Külz (Hunsrück)
  • Kümbdchen
  • Laubach
  • Laudert
  • Laufersweiler
  • Lautzenhausen
  • Leiningen
  • Liebshausen
  • Lindenschied
  • Lingerhahn
  • Maisborn
  • Maitzborn
  • Mengerschied
  • Mermuth
  • Metzenhausen
  • Michelbach
  • Mörschbach
  • Mühlpfad
  • Mutterschied
  • Nannhausen
  • Neuerkirch
  • Ney
  • Niederburg
  • Nieder Kostenz
  • Niederkumbd
  • Niedersohren
  • Niedert
  • Niederweiler
  • Norath
  • Ober Kostenz
  • Oberwesel
  • Ohlweiler
  • Oppertshausen
  • Perscheid
  • Pfalzfeld
  • Pleizenhausen
  • Ravengiersburg
  • Raversbeuren
  • Rayerschied
  • Reckershausen
  • Reich
  • Rheinböllen
  • Riegenroth
  • Riesweiler
  • Rödelhausen
  • Rödern
  • Rohrbach
  • Roth
  • Sankt Goar
  • Sargenroth
  • Schlierschied
  • Schnorbach
  • Schönborn
  • Schwall
  • Schwarzen
  • Simmern/ Hunsrück
  • Sohren
  • Sohrschied
  • Spesenroth
  • Steinbach
  • Thörlingen
  • Tiefenbach
  • Todenroth
  • Uhler
  • Unzenberg
  • Urbar
  • Utzenhain
  • Wahlbach
  • Wahlenau
  • Wiebelsheim
  • Womrath
  • Woppenroth
  • Würrich
  • Wüschheim
  • Beulich
  • Dommershausen
  • Mastershausen
  • Morshausen
  • Boppard
  • Lahr
  • Mörsdorf
  • Zilshausen

Für diese Region ist derzeit noch kein Netzwerkpartner eingetragen.

Eine Nestmeldung kann trotzdem zentral eingereicht und geprüft werden.

Rhein-Hunsrück und die Asiatische Hornisse im Überblick

Rhein-Hunsrück-Kreis: Rhein-Hunsrück-Kreis und seine Nachbarregionen

Rhein-Hunsrück-Kreis liegt in Rheinland-Pfalz. Wichtige räumliche Bezugspunkte sind Simmern, Boppard, Kastellaun und Kirchberg. Meldungen sollten mit Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markantem Geländepunkt und möglichst einer Kartenposition versehen werden.

An den Rhein-Hunsrück-Kreis grenzen Landkreis Bad Kreuznach, Landkreis Birkenfeld, Landkreis Cochem-Zell, Landkreis Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn-Kreis, Landkreis Bernkastel-Wittlich sowie Landkreis Mainz-Bingen. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.

Gewässer und Grünzüge im Rhein-Hunsrück-Kreis

Rhein, Nahe-Zuflüsse, Simmerbach und Baybach prägen zusammen mit begleitenden Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft im Rhein-Hunsrück-Kreis. Solche linearen Strukturen können Insektenlebensräume miteinander verbinden, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.

Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.

Naturschutz und sensible Lebensräume im Rhein-Hunsrück-Kreis

Hunsrück, Mittelrheintal, Soonwald, Wälder und Bachtäler bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teils besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen sowie strukturreichen Säumen.

Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.

Tourismus und Freizeitnutzung im Rhein-Hunsrück-Kreis

Welterbe Oberes Mittelrheintal, Geierlay und Saar-Hunsrück-Steig stehen für die touristische und freizeitliche Nutzung im Rhein-Hunsrück-Kreis. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.

Bei einer Beobachtung an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.

Forstwirtschaft, Grünland, Ackerbau und Weinbau am Rhein im Rhein-Hunsrück-Kreis

Forstwirtschaft, Grünland, Ackerbau und Weinbau am Rhein gehören zu den prägenden Nutzungen im Rhein-Hunsrück-Kreis. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.

Bei Ernte, Rebschnitt, Obstbaumpflege, Mahd, Heckenschnitt und Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden auf wiederholten Flugverkehr achten. Lokale Schäden durch die Asiatische Hornisse dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.

Imkerei und Bienenvölker im Rhein-Hunsrück-Kreis

Imkerinnen und Imker im Rhein-Hunsrück-Kreis können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.

Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.

Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien im Rhein-Hunsrück-Kreis

Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.

Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.

Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen im Rhein-Hunsrück-Kreis

Die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Hunsrück-Kreis vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.

Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.

Hilfe und Fachstellen vor Ort

Lokale Institutionen und weiterführende Links in Rhein-Hunsrück

Diese Einrichtungen sind für regionale Fachfragen, Naturschutz, Imkerei oder Beobachtung wichtige Anlaufstellen. Nestmeldungen an das Portal erfolgen weiterhin über den zentralen Meldeweg.

Örtlicher Imkerverein

Imkerverein Rheinböllen

Der Imkerverein Rheinböllen ist die örtliche Gemeinschaft für Imkerinnen und Imker in Rheinböllen und Umgebung im Rhein-Hunsrück-Kreis. Er fördert den fachlichen Austausch, vermittelt praktische Kenntnisse zur Bienenhaltung und unterstützt Interessierte beim Einstieg in die Imkerei.

Wichtige Themen sind die Gesundheit der Bienenvölker, eine verantwortungsvolle Völkerführung und ein vielfältiges Blütenangebot für Honig- und Wildbienen. Beobachtungen an den Bienenständen können zudem helfen, das Auftreten der Asiatischen Hornisse frühzeitig zu erkennen.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.

1. Vorsitzender Bernhard Heidebrecht Anrufen

Örtlicher Imkerverein

Imkerverein St. Goar-Oberwesel e.V.

Der Imkerverein St. Goar-Oberwesel unterstützt Imkerinnen und Imker bei der Haltung gesunder Bienenvölker und fördert den fachlichen Austausch sowie den Einstieg in die Imkerei. Als Ortsverein des Kreisimkerverbandes Rhein-Hunsrück ist er in die regionalen Strukturen der Imkerschaft eingebunden.

Mit seiner Arbeit trägt der Verein zur Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen sowie zum Schutz einer vielfältigen Insektenwelt im Mittelrheintal und auf den angrenzenden Höhen bei.

Ihr Ansprechpartner Lars Gliewe Anrufen

Kreisverband

Kreisimkerverband Rhein-Hunsrück

Der Kreisimkerverband Rhein-Hunsrück vertritt und vernetzt die örtlichen Imkervereine im Rhein-Hunsrück-Kreis. Er fördert den fachlichen Austausch, unterstützt die Aus- und Weiterbildung und setzt sich für eine verantwortungsvolle und zeitgemäße Bienenhaltung ein.

Zu seinen wichtigen Themen gehören Bienengesundheit, Nachwuchsförderung und die Verbesserung des Nahrungsangebotes für Honig- und Wildbienen. Durch regelmäßige Beobachtungen an den Bienenständen können Imkerinnen und Imker außerdem Hinweise auf das Auftreten der Asiatischen Hornisse frühzeitig erkennen.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.

Kreisvorsitzender Horst Kleinholz Anrufen
2. Vorsitzender Alexander Geis Anrufen
Imkerverein besuchen

Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.
Vergleich Europäische Hornisse (links) und Asiatische Hornisse (rechts) – Grafik: NABU Berlin

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.