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Die Asiatische Hornisse im Rhein-Lahn-Kreis: Nest melden und Hilfe finden
Rhein-Lahn-Kreis verbindet Taunus, Westerwald, Rheintal, Lahntal und Wälder mit Rhein, Lahn und Aar. Hier finden Sie Meldewege und regionale Hilfe bei Fragen zu Wespen und Hornissen.
Der Rhein-Lahn-Kreis verbindet Taunus, Westerwald, Rheintal, Lahntal und Wälder mit Siedlungsräumen, Verkehrsachsen und vielfältig genutzten Freiflächen. Prägende Gewässer und Grünzüge sind Rhein, Lahn und Aar.
Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.
Regionsprofil
Rhein-Lahn-Kreis auf einen Blick
- Fläche
- 782,24 km²
- Einwohner
- 125.588
- Bestätigte Nester
-
- 2024: 0 Nester
- 2025: 0 Nester
- 2026: 0 Nester
- Städte und Gemeinden
-
- Allendorf
- Altendiez
- Attenhausen
- Auel
- Aull
- Bad Ems
- Becheln
- Berg
- Berghausen
- Berndroth
- Bettendorf
- Biebrich
- Birlenbach
- Bogel
- Bornich
- Bremberg
- Buch
- Burgschwalbach
- Charlottenberg
- Cramberg
- Dachsenhausen
- Dahlheim
- Dausenau
- Dessighofen
- Dienethal
- Diez
- Dörnberg
- Dörscheid
- Dörsdorf
- Dornholzhausen
- Ebertshausen
- Ehr
- Eisighofen
- Endlichhofen
- Eppenrod
- Ergeshausen
- Eschbach
- Fachbach
- Filsen
- Flacht
- Frücht
- Geilnau
- Geisig
- Gemmerich
- Gückingen
- Gutenacker
- Hahnstätten
- Hambach
- Heistenbach
- Herold
- Himmighofen
- Hirschberg
- Hömberg
- Holzappel
- Holzhausen an der Haide
- Holzheim
- Horhausen
- Hunzel
- Isselbach
- Kaltenholzhausen
- Kamp-Bornhofen
- Kasdorf
- Katzenelnbogen
- Kaub
- Kehlbach
- Kemmenau
- Kestert
- Klingelbach
- Kördorf
- Lahnstein
- Langenscheid
- Laurenburg
- Lautert
- Lierschied
- Lipporn
- Lohrheim
- Lollschied
- Lykershausen
- Marienfels
- Miehlen
- Miellen
- Misselberg
- Mittelfischbach
- Mudershausen
- Nassau
- Nastätten
- Netzbach
- Niederbachheim
- Niederneisen
- Niedertiefenbach
- Niederwallmenach
- Nievern
- Nochern
- Oberbachheim
- Oberfischbach
- Oberneisen
- Obernhof
- Obertiefenbach
- Oberwallmenach
- Oberwies
- Oelsberg
- Osterspai
- Patersberg
- Hainau
- Pohl
- Prath
- Reckenroth
- Reichenberg
- Reitzenhain
- Rettershain
- Rettert
- Roth
- Ruppertshofen
- Sankt Goarshausen
- Sauerthal
- Scheidt
- Schiesheim
- Schönborn
- Schweighausen
- Seelbach
- Singhofen
- Steinsberg
- Strüth
- Sulzbach
- Wasenbach
- Weidenbach
- Weinähr
- Weisel
- Welterod
- Weyer
- Winden
- Winterwerb
- Zimmerschied
- Arzbach
- Braubach
- Diethardt
- Balduinstein
Rhein-Lahn-Kreis und die Asiatische Hornisse im Überblick
Rhein-Lahn-Kreis: Rhein-Lahn-Kreis und seine Nachbarregionen
Rhein-Lahn-Kreis liegt in Rheinland-Pfalz. Wichtige räumliche Bezugspunkte sind Bad Ems, Lahnstein, Diez und Nastätten. Meldungen sollten mit Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markantem Geländepunkt und möglichst einer Kartenposition versehen werden.
An den Rhein-Lahn-Kreis grenzen Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg, Koblenz, Landkreis Mayen-Koblenz, Rhein-Hunsrück-Kreis, Westerwaldkreis sowie Landkreis Mainz-Bingen. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.
Gewässer und Grünzüge im Rhein-Lahn-Kreis
Rhein, Lahn und Aar prägen zusammen mit begleitenden Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft im Rhein-Lahn-Kreis. Solche linearen Strukturen können Insektenlebensräume miteinander verbinden, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.
Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.
Naturschutz und sensible Lebensräume im Rhein-Lahn-Kreis
Taunus, Westerwald, Rheintal, Lahntal und Wälder bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teils besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen sowie strukturreichen Säumen.
Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.
Tourismus und Freizeitnutzung im Rhein-Lahn-Kreis
Rheinsteig, Lahnwanderweg, Loreley und Kurorte stehen für die touristische und freizeitliche Nutzung im Rhein-Lahn-Kreis. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.
Bei einer Beobachtung an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.
Weinbau, Grünland, Forstwirtschaft und Streuobst im Rhein-Lahn-Kreis
Weinbau, Grünland, Forstwirtschaft und Streuobst gehören zu den prägenden Nutzungen im Rhein-Lahn-Kreis. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.
Bei Ernte, Rebschnitt, Obstbaumpflege, Mahd, Heckenschnitt und Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden auf wiederholten Flugverkehr achten. Lokale Schäden durch die Asiatische Hornisse dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.
Imkerei und Bienenvölker im Rhein-Lahn-Kreis
Imkerinnen und Imker im Rhein-Lahn-Kreis können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.
Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.
Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien im Rhein-Lahn-Kreis
Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.
Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.
Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen im Rhein-Lahn-Kreis
Die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Lahn-Kreis vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.
Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.
Regionale Bildergalerie: Rhein-Lahn-Kreis
Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.