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Die Asiatische Hornisse im Landkreis Mainz-Bingen: Nest melden und Hilfe finden
Landkreis Mainz-Bingen verbindet Rheinhessen, Binger Wald, Rheinaue, Weinberge und Obstlandschaften mit Rhein, Nahe und Selz. Hier finden Sie Meldewege und regionale Hilfe bei Fragen zu Wespen und Hornissen.
Der Landkreis Mainz-Bingen verbindet Rheinhessen, Binger Wald, Rheinaue, Weinberge und Obstlandschaften mit Siedlungsräumen, Verkehrsachsen und vielfältig genutzten Freiflächen. Prägende Gewässer und Grünzüge sind Rhein, Nahe und Selz.
Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.
Regionsprofil
Mainz-Bingen auf einen Blick
- Fläche
- 605,33 km²
- Einwohner
- 206.454
- Bestätigte Nester
-
- 2024: 0 Nester
- 2025: 0 Nester
- 2026: 0 Nester
- Städte und Gemeinden
-
- Appenheim
- Aspisheim
- Bacharach
- Badenheim
- Bingen am Rhein
- Bodenheim
- Breitscheid
- Bubenheim
- Budenheim
- Dalheim
- Dexheim
- Dienheim
- Dolgesheim
- Eimsheim
- Engelstadt
- Essenheim
- Friesenheim
- Gau-Algesheim
- Gau-Bischofsheim
- Gensingen
- Grolsheim
- Guntersblum
- Hahnheim
- Harxheim
- Hillesheim
- Horrweiler
- Ingelheim am Rhein
- Jugenheim in Rheinhessen
- Klein-Winternheim
- Köngernheim
- Lörzweiler
- Ludwigshöhe
- Manubach
- Mommenheim
- Münster-Sarmsheim
- Nackenheim
- Niederheimbach
- Nieder-Hilbersheim
- Nieder-Olm
- Nierstein
- Oberdiebach
- Oberheimbach
- Ober-Hilbersheim
- Ober-Olm
- Ockenheim
- Oppenheim
- Sankt Johann
- Schwabenheim an der Selz
- Selzen
- Sörgenloch
- Sprendlingen
- Stadecken-Elsheim
- Trechtingshausen
- Uelversheim
- Undenheim
- Waldalgesheim
- Weiler bei Bingen
- Weinolsheim
- Welgesheim
- Wintersheim
- Zornheim
- Zotzenheim
- Dorn-Dürkheim
- Wolfsheim
Mainz-Bingen und die Asiatische Hornisse im Überblick
Landkreis Mainz-Bingen: Landkreis Mainz-Bingen und seine Nachbarregionen
Der Landkreis Mainz-Bingen liegt in Rheinland-Pfalz. Wichtige räumliche Bezugspunkte sind Bingen, Ingelheim, Oppenheim und Nieder-Olm. Meldungen sollten mit Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markantem Geländepunkt und möglichst einer Kartenposition versehen werden.
An den Landkreis Mainz-Bingen grenzen Wiesbaden, Landkreis Groß-Gerau, Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Bad Kreuznach, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rhein-Lahn-Kreis, Mainz sowie Landkreis Alzey-Worms. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.
Gewässer und Grünzüge im Landkreis Mainz-Bingen
Rhein, Nahe und Selz prägen zusammen mit begleitenden Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft im Landkreis Mainz-Bingen. Solche linearen Strukturen können Insektenlebensräume miteinander verbinden, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.
Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.
Naturschutz und sensible Lebensräume im Landkreis Mainz-Bingen
Rheinhessen, Binger Wald, Rheinaue, Weinberge und Obstlandschaften bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teils besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen sowie strukturreichen Säumen.
Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.
Tourismus und Freizeitnutzung im Landkreis Mainz-Bingen
Welterbe Oberes Mittelrheintal, Rhein-Nahe und Weinregion Rheinhessen stehen für die touristische und freizeitliche Nutzung im Landkreis Mainz-Bingen. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.
Bei einer Beobachtung an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.
Weinbau, Obstbau, Ackerbau und Gartenbau im Landkreis Mainz-Bingen
Weinbau, Obstbau, Ackerbau und Gartenbau gehören zu den prägenden Nutzungen im Landkreis Mainz-Bingen. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.
Bei Ernte, Rebschnitt, Obstbaumpflege, Mahd, Heckenschnitt und Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden auf wiederholten Flugverkehr achten. Lokale Schäden durch die Asiatische Hornisse dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.
Imkerei und Bienenvölker im Landkreis Mainz-Bingen
Imkerinnen und Imker im Landkreis Mainz-Bingen können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.
Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.
Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien im Landkreis Mainz-Bingen
Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.
Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.
Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen im Landkreis Mainz-Bingen
Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreis Mainz-Bingen vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.
Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.
Regionale Bildergalerie: Mainz-Bingen
Hilfe und Fachstellen vor Ort
Lokale Institutionen und weiterführende Links in Mainz-Bingen
Diese Einrichtungen sind für regionale Fachfragen, Naturschutz, Imkerei oder Beobachtung wichtige Anlaufstellen. Nestmeldungen an das Portal erfolgen weiterhin über den zentralen Meldeweg.
Kreisverband
Kreisimkerverband Mainz-Bingen
Der Kreisimkerverband Mainz-Bingen gehört zur regionalen Imkerschaft im Landkreis Mainz-Bingen und verbindet die örtlichen Imkervereine innerhalb der Region. Er fördert die Bienenhaltung, den fachlichen Austausch und die Vermittlung imkerlichen Wissens. Die angeschlossenen Imkerinnen und Imker tragen mit ihren Bienenvölkern zur Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen bei und sind zugleich wichtige Beobachter der heimischen Insektenwelt.
Mit der weiteren Ausbreitung der Asiatischen Hornisse gewinnt diese Beobachtung zunehmend an Bedeutung. Besonders im Spätsommer können Arbeiterinnen von Vespa velutina verstärkt an Bienenständen jagen und Bienenvölker unter Druck setzen. Die regional organisierte Imkerschaft kann deshalb wichtige Hinweise auf das Auftreten und die weitere Ausbreitung der invasiven Hornissenart liefern.
Verdächtige Tiere oder Nester im Landkreis Mainz-Bingen können über das Meldeportal Vespa velutina mit Fotos und möglichst genauer Ortsangabe gemeldet werden. Die Meldungen ermöglichen eine fachliche Ersteinschätzung, unterstützen die regionale Erfassung der Ausbreitung und können bei bestätigten Nestern zur Vermittlung eines qualifizierten Netzwerkpartners genutzt werden.
Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.