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Asiatische Hornisse Europäische Hornisse Regionaler Ansprechpartner Markergröße: Embryonalnest · Primärnest · Sekundärnest

Die Asiatische Hornisse in Troisdorf: Nest melden und Hilfe finden

Die Stadt Troisdorf gehört zum Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Hier finden Sie Meldewege, regionale Zuständigkeiten und Hinweise zur Asiatischen Hornisse.

Troisdorf liegt im Rhein-Sieg-Kreis zwischen Köln und Bonn an Sieg und Agger. Die größte Stadt des Kreises verbindet zwölf Stadtteile, dichte Wohn- und Gewerberäume, Flussauen, Seen, Stadtgrün und die überregional bedeutsame Wahner Heide.

Gärten, Parks, Obstbäume, Auen, Waldränder und blühende Säume bieten zahlreichen Insekten Nahrung. Zugleich können geschützte Gebäudebereiche, technische Anlagen, Hecken und Baumkronen als mögliche Neststandorte der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) in Betracht kommen.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, genaue Ortsangaben und ein sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung. Vor jeder Maßnahme ist die Art zuverlässig zu bestimmen, damit die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.

Die Stadt Troisdorf gehört zum Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Nestmeldung in Troisdorf

Nest der Asiatischen Hornisse in Troisdorf entdeckt?

Halten Sie bei einem möglichen Nest mehrere Meter Abstand und vermeiden Sie Erschütterungen. Fotografieren Sie Nest oder Tiere nur aus sicherer Entfernung. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Öffnen, besprühen, verstopfen oder entfernen Sie das Nest nicht selbst.

Regionsprofil

Troisdorf auf einen Blick

Fläche
62,00 km²
Einwohner
75.901
Bestätigte Nester
  • 2024: 0 Nester
  • 2025: 3 Nester
  • 2026: 5 Nester
Teilgebiete / Kommunen
  • Altenrath
  • Bergheim
  • Eschmar
  • Friedrich-Wilhelms-Hütte
  • Kriegsdorf
  • Müllekoven
  • Oberlar
  • Rotter See
  • Sieglar
  • Spich
  • Troisdorf-Mitte
  • Troisdorf-West

Ihre Ansprechpartner vor Ort

Für diese Region stehen mehrere qualifizierte Netzwerkpartner zur Verfügung. Ihre Meldung wird zentral erfasst und anhand von Einsatzgebiet, Verfügbarkeit und fachlicher Eignung zugeordnet.

Klaus Maresch mit einem Nest der Asiatischen Hornisse, welches in Bonn gefunden wurde.
Qualifikation geprüft

Klaus Maresch

Imker · Wespen- und Hornissenberater · Fachkunde Asiatische Hornisse

Einsatzgebiet Tätig im Rhein-Sieg-Kreis und in Bonn. Darüber hinaus nach Absprache.
Jutta Kalff
Qualifikation geprüft

Jutta Kalff

Imkerin · Wespen- und Hornissenberaterin · Fachkunde Asiatische Hornisse

Einsatzgebiet Tätig im Rheinisch-Bergischen Kreis. Andere Gebiete nach Absprache.

Sie müssen keinen Ansprechpartner selbst auswählen. Das Portal ordnet Ihre Meldung dem passenden verfügbaren Netzwerkpartner zu.

Nest melden

Troisdorf und die Asiatische Hornisse im Überblick

Zwölf Stadtteile zwischen Sieg, Agger und Wahner Heide

Troisdorf gliedert sich in Altenrath, Bergheim, Eschmar, Friedrich-Wilhelms-Hütte, Kriegsdorf, Müllekoven, Oberlar, Rotter See, Sieglar, Spich, Troisdorf-Mitte und Troisdorf-West. Die stark unterschiedlichen Stadtteile reichen von dicht bebauten Zentren und Industriequartieren bis zu dörflichen Lagen, Auen und Heideflächen.

Für die Zuordnung einer Meldung sollte neben Troisdorf möglichst der Stadtteil, eine Straße, ein markanter Geländepunkt oder eine genaue Kartenposition angegeben werden. Das ist besonders in der Wahner Heide, an Sieg und Agger, in Gewerbegebieten und an schwer zugänglichen Grünflächen wichtig.

Troisdorf grenzt an Köln, Rösrath, Lohmar, Siegburg, Sankt Augustin, Bonn und Niederkassel. Beobachtungen und Flugrichtungen enden nicht an Stadt- oder Kreisgrenzen; genaue Standortangaben unterstützen daher die eindeutige Weiterleitung.

Die Stadt Troisdorf gehört zum Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Weitere kommunale Regionsseiten innerhalb derselben Verwaltungsebene führen zu Swisttal, Wachtberg, Siegburg, Windeck, Sankt Augustin, Ruppichteroth.

Sieg, Agger, Mühlengraben und Seen als Lebensraumachsen

Sieg und Agger prägen das Stadtgebiet mit Auen, Deichen, Ufergehölzen und Überschwemmungsflächen. Mühlengraben, Rotter See, Eschmarer See, Sieglarer See und Spicher Seen ergänzen das Netz aus Gewässern und grünen Korridoren.

Ufergehölze, Röhrichte, Hochstaudenfluren, Brücken, Böschungen und Stadtgrün bieten vielen Insekten Nahrung und geschützte Flugräume. Baumhöhlen, Schuppen, technische Anlagen, Fassadennischen und Dachbereiche können für frühe Nestanlagen in Betracht kommen; größere Sekundärnester können später hoch in Baumkronen liegen.

Bei Gewässerunterhaltung, Deichpflege, Baumkontrollen und Arbeiten an Brücken, Durchlässen oder Uferwegen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Ein vermutetes Nest darf nicht berührt, erschüttert, besprüht oder eigenständig entfernt werden.

Wahner Heide, Aggeraue und wertvolle Stadtbiotope

Die Wahner Heide gehört zu den artenreichsten Naturräumen Nordrhein-Westfalens. Heiden, Moore, Sandmagerrasen, Wälder und Feuchtgebiete treffen auf die Flussauen von Sieg und Agger sowie kleinere Schutz- und Ausgleichsflächen im Stadtgebiet.

Maßnahmen an einem vermuteten Nest müssen neben der Sicherheit den gesetzlichen Arten- und Gebietsschutz berücksichtigen. Das gilt besonders in Naturschutz- und FFH-Gebieten, im Umfeld des Flughafens sowie an sensiblen Brut-, Rast- und Pflanzenstandorten. Entscheidend ist die sichere Unterscheidung von der besonders geschützten Europäischen Hornisse.

Einzelbeobachtungen erlauben keine pauschalen Aussagen über Bestände oder ökologische Auswirkungen. Gut dokumentierte Meldungen können jedoch Hinweise auf saisonale Aktivität, Flugrichtungen und mögliche räumliche Schwerpunkte liefern.

Wahner Heide, Burg Wissem und Wege an Sieg und Agger

Die Wahner Heide, Burg Wissem, die Siegfähre und Wege entlang von Sieg und Agger machen Troisdorf zu einem stark genutzten Naherholungsraum zwischen Köln und Bonn. Seen, Parks und historische Ortslagen ergänzen das Natur- und Kulturangebot.

Naturverträgliche Erholung lebt von intakten Heiden, Auen, Wäldern, Feuchtgebieten und blütenreichen Säumen. Besucherlenkung, markierte Wege und das Beachten von Sperrungen sind in der Wahner Heide auch wegen empfindlicher Lebensräume und teilweise fortbestehender Gefahren besonders wichtig.

Bei Beobachtungen außerhalb geschlossener Siedlungen sind Wegename, Schutzgebiet, Gewässerabschnitt, Koordinaten oder ein Kartenpunkt besonders hilfreich. Eigenständige Nachsuchen abseits freigegebener Wege oder in gesperrten Bereichen sind zu unterlassen.

Stadtgrün, Obstwiesen, Gärten und Landwirtschaft

Troisdorf verbindet dicht bebaute Stadtteile und Gewerbeflächen mit dörflichen Ortsrändern, Äckern, Grünland, Kleingärten, Parks und Ausgleichsflächen. Blühflächen, Staudenpflanzungen sowie öffentliche Obstbäume und Obstwiesen schaffen zusätzliche Nahrungsangebote für Insekten.

Alte Obstbäume, Baumhöhlen, Totholz und extensiv gepflegte Wiesen bieten Wildbienen, Schmetterlingen, Käfern, Wespen und heimischen Hornissen Nahrung und Lebensraum. Eine abgestimmte Pflege erhält diese Strukturen und reduziert zugleich Konflikte bei Baum- und Grünarbeiten.

Bei Obsternte, Heckenschnitt, Mäharbeiten, Baumpflege und Arbeiten an Schuppen oder Gartenhäusern sollte auf regelmäßigen Flugverkehr geachtet werden. Bei Verdacht Arbeiten unterbrechen, Abstand halten, den Bereich sichern und die Beobachtung über das Portal melden.

Imkerei und regionale Imkerorganisationen

Imkerinnen und Imker können Veränderungen an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Hornissen vor Fluglöchern, Jagdverhalten an Bienenvölkern oder auffällige, gleichgerichtete Flugbewegungen sind wertvolle Beobachtungen, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Suche nach einem Nest.

Für Troisdorf sind die Imkerorganisationen des Rhein-Sieg-Kreises und örtlich tätige Imkerinnen und Imker von Bedeutung. Geeignete Vereine und Ansprechpartner können dem kommunalen Datensatz direkt zugeordnet werden; kreisweite Institutionen werden über die übergeordnete Region eingebunden.

Imkerorganisationen und erfahrene Fachleute können zur Einordnung von Beobachtungen beitragen. Nestentfernung und Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.

In der Kontaktliste ist für Troisdorf der Imkerverein Troisdorf 1904 e.V. verzeichnet. Vereinsangaben sollten vor einer Veröffentlichung redaktionell geprüft werden.

Besondere Aufmerksamkeit bei Grün-, Gewässer-, Verkehrs- und Gebäudearbeiten
Am Gehweg vor einer Garage in Troisdorf in der unmittelbaren Flugbahn eines großen Nestes der Asiatischen Hornisse. Erhöhte Stichgefahr! (Foto: Klaus Maresch)
Am Gehweg vor einer Garage in Troisdorf in der unmittelbaren Flugbahn eines großen Nestes der Asiatischen Hornisse. Erhöhte Stichgefahr! (Foto: Klaus Maresch)

Kommunale Grünpflege, Gewässerunterhaltung, Straßen- und Bahnarbeiten, Gewerbe, Logistik sowie Tätigkeiten an Wohnhäusern, Hallen und Freizeitanlagen können auf mögliche Neststandorte treffen. In dicht bebauten Bereichen sind Passanten, Beschäftigte und Verkehrswege besonders zu berücksichtigen.

Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäharbeiten oder dem Öffnen von Dächern und Fassaden empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung. Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle.

Bei Verdacht Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern und Kinder, Passanten sowie Haustiere fernhalten. Lage und Situation dokumentieren; keine Erschütterung, kein Verschließen der Einflugöffnung und keine Behandlung des Nestes in Eigenregie.

Kommunale und übergeordnete Zuständigkeiten für Troisdorf

Die Stadt Troisdorf arbeitet in Stadtgrün, Gewässerschutz, Hochwasservorsorge und kommunalem Umweltschutz. Die hoheitlichen Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde werden für Troisdorf vom Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises wahrgenommen. Diese Kreiszuständigkeit sollte auf der kommunalen Seite ausdrücklich gekennzeichnet werden.

Die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V. arbeitet kreisweit an der Schnittstelle von amtlichem und ehrenamtlichem Naturschutz. Sie betreut Schutzgebiete, erhebt Grundlagendaten, führt Biotoppflege durch und berät Behörden, Landwirtschaft und Privatleute.

Hilfe und Fachstellen vor Ort

Lokale Institutionen und weiterführende Links in Troisdorf

Diese Einrichtungen sind für regionale Fachfragen, Naturschutz, Imkerei oder Beobachtung wichtige Anlaufstellen. Nestmeldungen an das Portal erfolgen weiterhin über den zentralen Meldeweg.

Örtlicher Imkerverein

Imkerverein Troisdorf 1904 e.V.

Der Imkerverein Troisdorf 1904 e. V. fördert die Bienenhaltung in Troisdorf und gehört zum Kreisverband Rhein-Sieg-Kreis. Am Lehrbienenstand im Waldpark vermittelt der Verein praktische und theoretische Kenntnisse über Honigbienen, Bienengesundheit und die imkerlichen Arbeiten im Jahresverlauf. Für Neueinsteiger werden regelmäßig praxisorientierte Kurse angeboten.

Darüber hinaus vermittelt der Verein Hilfe bei Bienenschwärmen und berät zu Wespen-, Hornissen- und Hummelnestern. Ehrenamtliche Ansprechpartner übernehmen bei Bedarf auch fachgerechte Umsiedlungen.

1. Vorsitzender Thomas Rosenau Anrufen
Website des Imkervereins

Untere Naturschutzbehörde

Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises

Die Untere Naturschutzbehörde schützt Natur, Landschaft und wildlebende Arten im Rhein-Sieg-Kreis. Sie betreut Schutzgebiete, begleitet Eingriffe in Natur und Landschaft und berät bei Fragen des Arten- und Biotopschutzes.

Auch beim Umgang mit Wespen- und Hornissennestern sind die gesetzlichen Schutzbestimmungen zu beachten. Nester sollten nicht eigenmächtig entfernt, verschlossen oder bekämpft werden. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.

Ihr Ansprechpartner Matthias Overmann Anrufen
Ihr Ansprechpartner Mike Beghelli Anrufen
Ihr Ansprechpartner Jens Trasberger Anrufen
Fachseite Naturschutz besuchen

Biologische Station

Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V.

Die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis betreut Schutzgebiete, erfasst Tier- und Pflanzenarten und setzt Maßnahmen zur Pflege wertvoller Lebensräume um. Weitere Aufgaben sind Vertragsnaturschutz, Beratung, praktische Landschaftspflege und Naturbildung.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf alten Streuobstwiesen und regionalen Obstsorten. Blütenreiche Wiesen, Hochstämme, Baumhöhlen und Totholz bieten Wildbienen, Schmetterlingen, Wespen und heimischen Hornissen Nahrung und Lebensraum. Die Station unterstützt den Erhalt dieser Bestände durch Pflege, Nachpflanzung und Wissensvermittlung.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.

Ihr Ansprechpartner Steffen Steenken Anrufen
Ihr Ansprechpartner Barbara Bouillon Anrufen
Ihr Ansprechpartner Lukas Brink
Biologische Station besuchen

Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.
Vergleich Europäische Hornisse (links) und Asiatische Hornisse (rechts) – Grafik: NABU Berlin

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.

Häufige Fragen zur Asiatischen Hornisse in Troisdorf

Ist das Aufstellen von Fallen für die Asiatische Hornisse in Troisdorf erlaubt?

Nein. Handelsübliche, nichtselektive Hornissen- oder Wespenfallen dürfen ohne Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde nicht eingesetzt werden. Sie fangen auch zahlreiche heimische Insekten, darunter die besonders geschützte Europäische Hornisse, und können gegen Naturschutzrecht verstoßen. Beaufsichtigte Locktöpfe zur gezielten Nestortung sind eine fachliche Suchmethode und nicht mit unbeaufsichtigten Tötungsfallen gleichzusetzen.

Was kostet die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse in Troisdorf?

Als unverbindlicher Erfahrungswert liegen fachkundige Entfernungen häufig bei etwa 150 bis 350 Euro. Der tatsächliche Preis hängt von Nestgröße, Zugang, Höhe, Jahreszeit, Gefahrenlage und notwendiger Technik ab. Muss ein Hubsteiger oder Spezialgerät eingesetzt werden, kann es deutlich teurer werden. Vor der Beauftragung sollten Leistungsumfang, Nachsorge, Anfahrt und Gesamtpreis schriftlich geklärt werden.

Kann ich ein Nest der Asiatischen Hornisse selbst entfernen?

Nein. Besonders große Sekundärnester können mehrere Tausend Hornissen enthalten. Bei Erschütterung, Öffnung oder Annäherung an das Nest können viele Tiere gleichzeitig verteidigen; zahlreiche Stiche können schnell lebensgefährlich werden. Auch kleine Nester sollten vor jeder Maßnahme fachlich bestimmt und beurteilt werden.

Wer trägt in Troisdorf die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?

Grundsätzlich obliegt es der Hauseigentümerin oder dem Hauseigentümer, der Vermietung beziehungsweise der Grundstückseigentümerschaft, eine fachkundige Person oder einen geeigneten Fachbetrieb mit der Entfernung zu beauftragen. Mieterinnen und Mieter melden den Fund der Vermietung oder Hausverwaltung. Bei öffentlichen, gewerblichen oder vereinseigenen Flächen ist die jeweilige Eigentümer- oder Betreiberstelle einzubeziehen. Vor einer Beauftragung sind Leistungsumfang und Gesamtpreis zu klären.

Übernimmt meine Versicherung in Troisdorf die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?

Eine normale Wohngebäude- oder Hausratversicherung übernimmt Schädlings- und Nestentfernung häufig nicht automatisch. Zusatzbausteine wie ein Haus- und Wohnungsschutzbrief können Leistungen enthalten. Versicherer wie HUK oder Provinzial bieten je nach Tarif Schutzbriefleistungen an, die auch Wespen- oder Hornissennester umfassen können. Vor der Beauftragung sollten Deckung, Höchstbetrag, Selbstbeteiligung und vorgesehener Dienstleister anhand des eigenen Vertrags geprüft werden.

Wo melde ich Nester der Asiatischen Hornisse in Troisdorf?

Nutzen Sie die Nestmeldung des Portals und übermitteln Sie scharfe Fotos, den genauen Standort mit Kommune, Ortsteil oder Adresse, Datum und Fundhöhe. Die Meldung wird zunächst administrativ geprüft und anschließend einer geeigneten regionalen Ansprechperson oder zuständigen Stelle zugeordnet. Je nach Bundesland kann zusätzlich eine Dokumentation über das amtliche Landesmeldeportal sinnvoll oder vorgesehen sein. Beginnen Sie keine eigenen Maßnahmen.

Wer darf ein Wespen- oder Hornissennest in Troisdorf entfernen?

Zunächst müssen Art und Schutzstatus sicher bestimmt werden. Nester heimischer, besonders geschützter Arten dürfen nur mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde entfernt werden. Für Nester der Asiatischen Hornisse sollten Grundstückseigentümer speziell geschulte Imkerinnen und Imker, Hornissenberater und -beraterinnen oder professionelle Schädlingsbekämpfer und -bekämpferinnen beauftragen.

Ist die Asiatische Hornisse in Troisdorf bereits nachgewiesen?

Die lokale Nachweislage kann sich innerhalb einer Saison verändern. Belastbare Angaben sollten deshalb anhand der aktuellen amtlichen Meldedaten und mit einem eindeutigen Stichtag veröffentlicht werden. Ein einzelnes beobachtetes Tier erlaubt noch keine Aussage über den Standort eines Nestes.

Fachlich bestätigtes Nest der Asiatischen Hornisse in Troisdorf, aufgenommen im Jahr 2025. Foto: Klaus Maresch.
Fachlich bestätigtes Nest der Asiatischen Hornisse in Troisdorf, aufgenommen im Jahr 2025. Foto: Klaus Maresch.
Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse?

Eine einzelne Asiatische Hornisse, die beim Grillen, in einer Bäckerei am Pflaumenkuchen oder am Kaffeetisch auftaucht, ist normalerweise nicht angriffslustiger als eine Honigbiene, Wespe oder Europäische Hornisse. Deutlich gefährlicher ist die unmittelbare Umgebung eines besetzten Nestes. Besonders bei einem großen Sekundärnest in niedriger Höhe – etwa im Gebüsch, an Garage oder Carport oder am Hausdach in Höhe des ersten Stockwerks – sollte ein Sicherheitsradius von mindestens drei bis fünf Metern freigehalten und bei Abwehrverhalten vergrößert werden. Schon leichte Erschütterungen, Vibrationen oder Lärm durch Heckenschneiden, Rasenmähen oder Bauarbeiten können zahlreiche Tiere zur gleichzeitigen Nestverteidigung auslösen. Arbeiten sofort einstellen, ruhig zurückziehen, Menschen und Haustiere fernhalten und den Fund melden.

Eine Hand 24 h nach dem Stich durch eine Arbeiterin der Asiatischen Hornisse. Die Schwellung ist bereits am Abklingen. Auffällig ist die Verfärbung des Ringfingers, die sich erst einen Tag nach dem Stich einstellte und im Krankenhaus mit Cortison behandelt wurde.