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Asiatische Hornisse im Kreis Olpe – erkennen, Nest melden, Hilfe finden

Der Kreis Olpe verbindet Bigge, Lenne und Talsperren mit waldreichen Höhen, Grünland, Streuobst und sieben Kommunen. Hier finden Sie Meldewege und regionale Hilfe.

Der Kreis Olpe liegt in Nordrhein-Westfalen und verbindet Siedlungsräume, Verkehrsachsen und vielfältig genutzte Freiflächen mit regionaltypischen Gewässern und Lebensräumen. Dazu zählen Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren sowie Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder.

Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.

Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.

Nestmeldung in Olpe

Nest der Asiatischen Hornisse in Olpe entdeckt?

Halten Sie mindestens mehrere Meter Abstand und vermeiden Sie Erschütterungen. Sperren Sie den unmittelbaren Bereich bei Bedarf ab und halten Sie Kinder sowie Haustiere fern. Fotografieren Sie Nest oder Tiere nur aus sicherer Entfernung. Melden Sie den Fund über die Portal-Nestmeldung. Öffnen, besprühen, verstopfen oder entfernen Sie das Nest nicht selbst! Über die Nestmeldung werden Fundort, Situation, Fotos und Kontaktdaten strukturiert erfasst. Ihre Meldung wird anschließend geprüft und einem geeigneten regionalen Ansprechpartner oder der zuständigen Stelle zugeordnet. Eine einzelne fliegende Hornisse ist noch kein sicherer Hinweis auf den Standort eines Nestes.

Regionsprofil

Olpe auf einen Blick

Fläche
712,11 km²
Einwohner
132.346
Bestätigte Nester
  • 2024: 0 Nester
  • 2025: 0 Nester
  • 2026: 2 Nester
Städte und Gemeinden
  • Attendorn
  • Drolshagen
  • Finnentrop
  • Kirchhundem
  • Lennestadt
  • Olpe
  • Wenden

Ihr Ansprechpartner vor Ort

Olpe und die Asiatische Hornisse im Überblick

Kreis Olpe: Kreis Olpe und seine Nachbarregionen

Der Kreis Olpe gehört zu Nordrhein-Westfalen. Für eine eindeutige räumliche Zuordnung sollten Meldungen Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markanten Geländepunkt und möglichst eine Kartenposition enthalten.

An den Kreis Olpe grenzen Oberbergischer Kreis, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein sowie Landkreis Altenkirchen. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.

Gewässer und Grünzüge im Kreis Olpe

Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren prägen zusammen mit Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft im Kreis Olpe. Solche linearen Strukturen verbinden zahlreiche Insektenlebensräume, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.

Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.

Naturschutz und sensible Lebensräume im Kreis Olpe

Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teilweise besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen und strukturreichen Säumen.

Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.

Tourismus und Freizeitnutzung im Kreis Olpe

Flusslandschaften, Naturparke, Mittelgebirge, Industriekultur sowie Wander- und Radwege prägen die touristische und freizeitliche Nutzung im Kreis Olpe. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.

Bei Beobachtungen an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.

Landwirtschaft und Kulturlandschaft im Kreis Olpe

Ackerbau, Grünland, Obst- und Gemüsebau, Gartenbau und Forstwirtschaft gehören zu den prägenden Nutzungen im Kreis Olpe. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.

Bei Ernte, Obstbaumpflege, Mahd, Hecken- und Gehölzschnitt sowie Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden sollte auf wiederholten Flugverkehr geachtet werden. Lokale Schäden dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.

Imkerei und Bienenvölker im Kreis Olpe

Imkerinnen und Imker im Kreis Olpe können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.

Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.

Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien im Kreis Olpe

Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.

Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.

Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen im Kreis Olpe

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreis Olpe vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.

Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.

Hilfe und Fachstellen vor Ort

Lokale Institutionen und weiterführende Links in Olpe

Diese Einrichtungen sind für regionale Fachfragen, Naturschutz, Imkerei oder Beobachtung wichtige Anlaufstellen. Nestmeldungen an das Portal erfolgen weiterhin über den zentralen Meldeweg.

Untere Naturschutzbehörde

Untere Naturschutzbehörde des Kreises Olpe

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Olpe ist für den Schutz von Natur, Landschaft und wildlebenden Arten zuständig. Sie betreut Schutzgebiete, prüft Eingriffe und artenschutzrechtliche Fragen und koordiniert bei besonderen Artenfunden das weitere Vorgehen. Dazu gehört auch die fachliche Bewertung von Meldungen zur Asiatischen Hornisse.

Fachseite Naturschutz besuchen

Örtlicher Imkerverein

Kreisimkerverband Olpe e.V.

Der Kreisimkerverband (KIV) Olpe ist der Dachverband von 7 Imkervereinen, die alle 6 Städte und Gemeinden des Kreises Olpe mit ihren Ortsvereinen abdecken. Der KIV ist Mitglied der Dachverbände des „Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker“ und dem „Deutschen Imkerbund“.

Imkerverein besuchen

Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.
Vergleich Europäische Hornisse (links) und Asiatische Hornisse (rechts) – Grafik: NABU Berlin

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.

Häufige Fragen zur Asiatischen Hornisse im Kreis Olpe

Ist das Aufstellen von Fallen für die Asiatische Hornisse im Kreis Olpe erlaubt?

Ist das Aufstellen von Fallen für die Asiatische Hornisse im Kreis Olpe erlaubt? Nein. Nichtselektive Hornissen- oder Wespenfallen sind grundsätzlich problematisch und ohne behördliche Genehmigung nicht einzusetzen. Sie fangen zahlreiche andere Insekten und können auch geschützte Wespenarten wie die Europäische Hornisse töten. Melden Sie Beobachtungen stattdessen mit Foto und genauer Ortsangabe.

Was kostet die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse im Kreis Olpe?

Als unverbindlicher Erfahrungswert liegen fachkundige Entfernungen häufig bei etwa 150 bis 350 Euro. Der tatsächliche Preis hängt von Größe, Lage, Jahreszeit, Zugänglichkeit und Sicherungsaufwand ab. Bei Hubsteiger-, Kletter- oder Straßensicherungsarbeiten kann es deutlich teurer werden.

Kann ich ein Nest der Asiatischen Hornisse selbst entfernen?

Nein. Große Sekundärnester können mehrere Tausend Hornissen enthalten. Bei Störung sind koordinierte Abwehrreaktionen und Massenangriffe möglich. Öffnen, besprühen, verstopfen, erschüttern oder entfernen Sie ein Nest niemals selbst.

Wer trägt im Kreis Olpe die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?

Auf Privatgrund sind im Regelfall Haus-, Vermietungs- oder Grundstückseigentümer Auftraggeber und Kostenträger. Mieter sollten Vermieter oder Verwaltung informieren. Auf öffentlichen oder betrieblichen Flächen ist die jeweilige Eigentümerschaft beziehungsweise zuständige Stelle verantwortlich.

Übernimmt meine Versicherung im Kreis Olpe die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?

Eine normale Gebäude- oder Hausratversicherung übernimmt die Kosten häufig nicht automatisch. Manche Versicherer bieten einen erweiterten Schutzbrief an, der Schädlingsbekämpfung und damit gegebenenfalls Wespen- oder Hornissennester einschließt. Entscheidend sind die konkreten Vertragsbedingungen und eine vorherige Deckungszusage.

Wo melde ich Nester der Asiatischen Hornisse im Kreis Olpe?

Nutzen Sie die Nestmeldung des Portals und übermitteln Sie scharfe Fotos, Kommune, Ortsteil, genaue Position, Datum, Fundhöhe und Kontaktdaten. Die Meldung wird geprüft und anschließend einer geeigneten regionalen Stelle oder einem freigegebenen Netzwerkpartner zugeordnet.

Wer darf ein Wespen- oder Hornissennest im Kreis Olpe entfernen?

Die lokale Nachweislage kann sich kurzfristig ändern. Vor Veröffentlichung und bei konkreten Funden sind die aktuellen Angaben der zuständigen Behörden und bestätigte Meldedaten zu prüfen. Einzeltiere oder unscharfe Fotos reichen für einen belastbaren Nestnachweis nicht aus.

Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse?

Eine einzelne Asiatische Hornisse am Grill, in der Bäckerei, auf Pflaumenkuchen oder am Kaffeetisch ist in der Regel ebenso friedlich und für die meisten Menschen nicht gefährlicher als andere Bienen, Wespen oder die Europäische Hornisse. Anders ist die Situation im Radius von etwa drei bis fünf Metern um ein großes Sekundärnest in niedriger Höhe, etwa in Gebüsch, Garage, Carport oder an einem Hausdach im ersten Stock: Schon leichte Erschütterungen oder Lärm durch Heckenschere, Rasenmäher oder Bauarbeiten können einen Massenangriff auslösen. Bereich sofort verlassen, sichern und fachkundige Hilfe veranlassen.