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Die Asiatische Hornisse in der Stadt Kiel
Kiel liegt in Schleswig-Holstein und verbindet Siedlungsräume, Verkehrsachsen und vielfältig genutzte Freiflächen mit regionaltypischen Gewässern und Lebensräumen. Dazu zählen Nordsee, Ostsee, Elbe, Eider, Trave und zahlreiche Seen und Kanäle sowie Wattenmeer, Marschen, Geest, Förden, Seenlandschaften, Knicks, Wälder und Siedlungsgrün.
Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.
Regionsprofil
Kiel auf einen Blick
- Fläche
- 118,65 km²
- Einwohner
- 252.668
- Bestätigte Nester
-
- 2024: 0 Nester
- 2025: 0 Nester
- 2026: 0 Nester
Kiel und die Asiatische Hornisse im Überblick
Landeshauptstadt Kiel: Kiel und seine Nachbarregionen
Kiel gehört zu Schleswig-Holstein. Für eine eindeutige räumliche Zuordnung sollten Meldungen Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markanten Geländepunkt und möglichst eine Kartenposition enthalten.
An Kiel grenzen Landkreis Plön und Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.
Gewässer und Grünzüge in Kiel
Nordsee, Ostsee, Elbe, Eider, Trave und zahlreiche Seen und Kanäle prägen zusammen mit Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft in Kiel. Solche linearen Strukturen verbinden zahlreiche Insektenlebensräume, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.
Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.
Naturschutz und sensible Lebensräume in Kiel
Wattenmeer, Marschen, Geest, Förden, Seenlandschaften, Knicks, Wälder und Siedlungsgrün bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teilweise besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen und strukturreichen Säumen.
Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.
Tourismus und Freizeitnutzung in Kiel
Nord- und Ostseeküste, Inseln, Seen, Naturparke sowie Wasser-, Wander- und Radwege prägen die touristische und freizeitliche Nutzung in Kiel. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.
Bei Beobachtungen an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.
Landwirtschaft und Kulturlandschaft in Kiel
Ackerbau, Grünland, Gemüsebau, Obstbau und Forstwirtschaft gehören zu den prägenden Nutzungen in Kiel. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.
Bei Ernte, Obstbaumpflege, Mahd, Hecken- und Gehölzschnitt sowie Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden sollte auf wiederholten Flugverkehr geachtet werden. Lokale Schäden dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.
Imkerei und Bienenvölker in Kiel
Imkerinnen und Imker in Kiel können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.
Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.
Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien in Kiel
Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.
Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.
Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen in Kiel
Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Kiel vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.
Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.
Regionale Bildergalerie: Kiel
Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.
Häufige Fragen zur Asiatischen Hornisse in Kiel
Ist die Asiatische Hornisse in Kiel bereits nachgewiesen?
In der amtlichen Landesübersicht zu den fünf Nestfunden 2025 wird Kiel nicht als Fundort genannt. Ein bestätigter Kieler Nachweis ist in den aktuell ausgewerteten amtlichen Quellen nicht belegt. Der Status soll saisonal erneut geprüft werden.
Wo melde ich eine Asiatische Hornisse in Kiel?
Nutzen Sie die Nestmeldung des Portals und das Meldeportal des Landesamtes für Umwelt unter lfu-sh.meldeportal.cloud. Benötigt werden möglichst ein scharfes Foto, genauer Fundort, Datum und eine kurze Situationsbeschreibung.
Welche Behörde ist in Kiel zuständig?
Landesweite Sichtungen nimmt das LfU entgegen. Kommunale Naturschutzfragen bearbeitet das Umweltschutzamt Kiel mit der Unteren Naturschutzbehörde. Bei Funden auf öffentlichen Flächen oder einer konkreten Gefahrenlage kann eine weitere städtische Stelle zuständig sein.
Wer entfernt ein Nest in Kiel?
Eine Entfernung darf nur fachkundig und nach geklärter Zuständigkeit erfolgen. Das Portal kann geeignete regionale Netzwerkpartner anzeigen. Eine pauschale behördliche Entfernung jedes Nestes ist seit der Managementumstellung nicht garantiert.
Was kostet eine Nestentfernung?
Dafür gibt es keine belastbare allgemeine Pauschale. Kosten hängen unter anderem von Höhe, Zugang, Technik, Gefahrenlage und Auftraggeber ab. Finanzierung und mögliche Kostenträger sind vor der Beauftragung zu klären.
Wie erkenne ich ein Gründungs- oder Primärnest?
Kleine frühe Nester liegen häufig geschützt unter Dachvorsprüngen, in Schuppen, Nistkästen oder dichtem Gehölz. Nester heimischer Arten können ähnlich aussehen; für eine sichere Bestimmung ist möglichst ein Foto des ein- oder ausfliegenden Tieres erforderlich.
Wie erkenne ich ein Sekundärnest?
Spätere Nester können deutlich größer und freihängend sein, oft hoch in Baumkronen. Das LfU weist auf ein seitlich im oberen Nestbereich liegendes Einflugloch hin. Nähern Sie sich nicht für ein besseres Foto.
Was sollten Imkerinnen und Imker in Kiel beachten?
Wiederholte Jagdflüge am Bienenstand mit Foto, Uhrzeit, Standort und Abflugrichtung dokumentieren und melden. Einzelne Tiere sind noch kein Beleg für ein nahes Nest. Unspezifische Fallen schädigen viele Nichtzielarten und sind zu vermeiden.