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Die Asiatische Hornisse im Donnersbergkreis: Nest melden und Hilfe finden
Donnersbergkreis verbindet Donnersberg, Nordpfälzer Bergland, Wälder und Feldflur mit Alsenz, Pfrimm und Appelbach. Hier finden Sie Meldewege und regionale Hilfe bei Fragen zu Wespen und Hornissen.
Der Donnersbergkreis verbindet Donnersberg, Nordpfälzer Bergland, Wälder und Feldflur mit Siedlungsräumen, Verkehrsachsen und vielfältig genutzten Freiflächen. Prägende Gewässer und Grünzüge sind Alsenz, Pfrimm und Appelbach.
Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.
Regionsprofil
Donnersbergkreis auf einen Blick
- Fläche
- 645,41 km²
- Einwohner
- 74.783
- Bestätigte Nester
-
- 2024: 0 Nester
- 2025: 0 Nester
- 2026: 0 Nester
- Städte und Gemeinden
-
- Albisheim (Pfrimm)
- Alsenz
- Bayerfeld-Steckweiler
- Bennhausen
- Biedesheim
- Bischheim
- Bisterschied
- Börrstadt
- Bolanden
- Breunigweiler
- Bubenheim
- Dannenfels
- Dielkirchen
- Dörrmoschel
- Dreisen
- Einselthum
- Eisenberg (Pfalz)
- Falkenstein
- Finkenbach-Gersweiler
- Gauersheim
- Gaugrehweiler
- Gehrweiler
- Gerbach
- Göllheim
- Gonbach
- Gundersweiler
- Höringen
- Ilbesheim
- Immesheim
- Imsbach
- Imsweiler
- Jakobsweiler
- Kalkofen
- Katzenbach
- Kerzenheim
- Kirchheimbolanden
- Kriegsfeld
- Lautersheim
- Lohnsfeld
- Mannweiler-Cölln
- Marnheim
- Mörsfeld
- Morschheim
- Münchweiler an der Alsenz
- Münsterappel
- Niederhausen an der Appel
- Niedermoschel
- Oberhausen an der Appel
- Obermoschel
- Oberndorf
- Oberwiesen
- Orbis
- Ottersheim
- Ramsen
- Ransweiler
- Rittersheim
- Rüssingen
- Ruppertsecken
- Sankt Alban
- Schiersfeld
- Schönborn
- Schweisweiler
- Sippersfeld
- Sitters
- Stahlberg
- Standenbühl
- Steinbach am Donnersberg
- Stetten
- Teschenmoschel
- Unkenbach
- Waldgrehweiler
- Wartenberg-Rohrbach
- Weitersweiler
- Winterborn
- Würzweiler
- Rathskirchen
- Reichsthal
- Seelen
- Zellertal
- Rockenhausen
- Winnweiler
Donnersbergkreis und die Asiatische Hornisse im Überblick
Donnersbergkreis: Donnersbergkreis und seine Nachbarregionen
Donnersbergkreis liegt in Rheinland-Pfalz. Wichtige räumliche Bezugspunkte sind Kirchheimbolanden, Eisenberg, Rockenhausen und Winnweiler. Meldungen sollten mit Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markantem Geländepunkt und möglichst einer Kartenposition versehen werden.
An den Donnersbergkreis grenzen Landkreis Bad Kreuznach, Landkreis Alzey-Worms, Landkreis Bad Dürkheim, Landkreis Kaiserslautern sowie Landkreis Kusel. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.
Gewässer und Grünzüge im Donnersbergkreis
Alsenz, Pfrimm und Appelbach prägen zusammen mit begleitenden Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft im Donnersbergkreis. Solche linearen Strukturen können Insektenlebensräume miteinander verbinden, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.
Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.
Naturschutz und sensible Lebensräume im Donnersbergkreis
Donnersberg, Nordpfälzer Bergland, Wälder und Feldflur bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teils besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen sowie strukturreichen Säumen.
Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.
Tourismus und Freizeitnutzung im Donnersbergkreis
Donnersberg, Pfälzer Höhenweg und historische Bergbauorte stehen für die touristische und freizeitliche Nutzung im Donnersbergkreis. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.
Bei einer Beobachtung an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.
Ackerbau, Weinbau, Forstwirtschaft und Streuobst im Donnersbergkreis
Ackerbau, Weinbau, Forstwirtschaft und Streuobst gehören zu den prägenden Nutzungen im Donnersbergkreis. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.
Bei Ernte, Rebschnitt, Obstbaumpflege, Mahd, Heckenschnitt und Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden auf wiederholten Flugverkehr achten. Lokale Schäden durch die Asiatische Hornisse dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.
Imkerei und Bienenvölker im Donnersbergkreis
Imkerinnen und Imker im Donnersbergkreis können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.
Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.
Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien im Donnersbergkreis
Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.
Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.
Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen im Donnersbergkreis
Die Untere Naturschutzbehörde des Donnersbergkreis vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.
Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.
Regionale Bildergalerie: Donnersbergkreis
Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.