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Asiatische Hornisse in Mülheim an der Ruhr – erkennen, Nest melden, Hilfe finden
Mülheim an der Ruhr verbindet dichte Stadtquartiere mit Ruhr, Ruhrauen, Wäldern, Bachtälern, Parks und ländlich geprägten Bereichen. Hier finden Sie Meldewege und regionale Hilfe bei Fragen zu Bienen, Wespen und Hornissen.
Mülheim an der Ruhr liegt in Nordrhein-Westfalen und verbindet Siedlungsräume, Verkehrsachsen und vielfältig genutzte Freiflächen mit regionaltypischen Gewässern und Lebensräumen. Dazu zählen Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren sowie Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder.
Diese Strukturen bieten zahlreichen Insekten Nahrung und Orientierung. Auch die Asiatische Hornisse kann in Gärten, Parks, Gehölzen, an Waldrändern, Gebäuden und Bienenständen auffallen. Einzelbeobachtungen belegen jedoch weder ein Nest noch eine regionale Bestandsentwicklung.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden. Fotos, eine genaue Ortsangabe und sicherer Abstand erleichtern die fachliche Einordnung.
Regionsprofil
Mülheim an der Ruhr auf einen Blick
- Fläche
- 91,28 km²
- Einwohner
- 173.050
- Bestätigte Nester
-
- 2024: 0 Nester
- 2025: 1 Nest
- 2026: 3 Nester
- Stadtbezirke / Stadtteile
-
- Altstadt II (inkl. Eppinghofen)
- Broich
- Dümpten
- Heißen
- Menden-Holthausen
- Saarn (mit Selbeck und Mintard)
- Speldorf
- Styrum
- Stadtmitte (Altstadt I)
Ihr Ansprechpartner vor Ort
Carsten Warta
Imker · Wespen- und Hornissenberater · Fachkunde Asiatische Hornisse
Mülheim an der Ruhr und die Asiatische Hornisse im Überblick
Stadt Mülheim an der Ruhr: Mülheim an der Ruhr und seine Nachbarregionen
Mülheim an der Ruhr gehört zu Nordrhein-Westfalen. Für eine eindeutige räumliche Zuordnung sollten Meldungen Gemeinde beziehungsweise Stadtteil, Straße oder markanten Geländepunkt und möglichst eine Kartenposition enthalten.
An Mülheim an der Ruhr grenzen Duisburg, Essen, Oberhausen sowie Kreis Mettmann. Flugbewegungen und mögliche Neststandorte enden nicht an Verwaltungsgrenzen; Beobachtungen sollten deshalb auch im Zusammenhang mit diesen Nachbarregionen betrachtet werden.
Gewässer und Grünzüge in Mülheim an der Ruhr
Rhein, Ruhr, Lippe, Weser, Ems und zahlreiche Bäche, Kanäle und Talsperren prägen zusammen mit Auen, Ufergehölzen, Gräben und Grünzügen die Landschaft in Mülheim an der Ruhr. Solche linearen Strukturen verbinden zahlreiche Insektenlebensräume, dürfen ohne belastbare Nachweise aber nicht pauschal als Ausbreitungswege der Asiatischen Hornisse bezeichnet werden.
Bei Gewässerunterhaltung, Deich-, Ufer- und Böschungspflege sowie Arbeiten an Brücken und Gehölzen sollte auf konzentrierten Flugverkehr und papierartige Neststrukturen geachtet werden. Verdächtige Bereiche nicht erschüttern oder eigenständig behandeln.
Naturschutz und sensible Lebensräume in Mülheim an der Ruhr
Ballungsräume, Flussauen, Wälder, Mittelgebirge, Bördelandschaften, Parks und strukturreiche Siedlungsränder bilden ein Mosaik aus ökologisch wertvollen und teilweise besonders sensiblen Lebensräumen. Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Wespen und heimische Hornissen profitieren von Blütenangebot, Alt- und Totholz, Baumhöhlen und strukturreichen Säumen.
Bei Maßnahmen in Schutzgebieten und an geschützten Arten sind Naturschutzrecht und örtliche Regelungen zu beachten. Vor einer Nestentfernung muss die Art sicher bestimmt werden, damit insbesondere die besonders geschützte Europäische Hornisse und andere heimische Arten nicht beeinträchtigt werden.
Tourismus und Freizeitnutzung in Mülheim an der Ruhr
Flusslandschaften, Naturparke, Mittelgebirge, Industriekultur sowie Wander- und Radwege prägen die touristische und freizeitliche Nutzung in Mülheim an der Ruhr. Wander- und Radwege, Aussichtspunkte, Ufer, Parks, Campingplätze und Ausflugsziele bringen viele Menschen in die Nähe von Gehölzen und Gebäuden.
Bei Beobachtungen an stark besuchten Orten sind Name des Weges oder Geländes, Zugang, nächster Orientierungspunkt und eine genaue Kartenposition besonders hilfreich. Erforderliche Absperrungen oder Kontrollen müssen mit Eigentümern, Betreibern und zuständigen Stellen abgestimmt werden.
Landwirtschaft und Kulturlandschaft in Mülheim an der Ruhr
Ackerbau, Grünland, Obst- und Gemüsebau, Gartenbau und Forstwirtschaft gehören zu den prägenden Nutzungen in Mülheim an der Ruhr. Blühende Kulturen, Obstbestände, Säume, Hecken und Hofstellen bieten vielen Insekten Nahrung und können zugleich Orte sein, an denen Hornissen bei der Jagd beobachtet werden.
Bei Ernte, Obstbaumpflege, Mahd, Hecken- und Gehölzschnitt sowie Arbeiten an Schuppen oder Wirtschaftsgebäuden sollte auf wiederholten Flugverkehr geachtet werden. Lokale Schäden dürfen nur genannt werden, wenn sie belastbar dokumentiert sind.
Imkerei und Bienenvölker in Mülheim an der Ruhr
Imkerinnen und Imker in Mülheim an der Ruhr können auffällige Flugbewegungen und Jagdverhalten an Bienenständen früh wahrnehmen. Wiederkehrende Tiere vor Fluglöchern sind ein Beobachtungshinweis, ersetzen aber weder eine sichere Artbestimmung noch die fachkundige Lokalisierung eines Nestes.
Imkervereine und erfahrene Fachleute können Meldungen einordnen und zur Vernetzung beitragen. Nestentfernung oder Bekämpfung gehören ausschließlich in qualifizierte Hände. Meldungen sollten zentral über das bundesweite Portal Vespa velutina eingehen.
Aufmerksamkeit bei Arbeiten im Freien in Mülheim an der Ruhr
Garten- und Landschaftsbau, Bauhöfe, Forstwirtschaft, Straßenunterhaltung, Gebäudemanagement sowie private Garten- und Baumpflege können unbeabsichtigt in die Nähe eines Nestes führen. Vor Heckenschnitt, Baumfällung, Kronenpflege, Mäh- oder Fassadenarbeiten empfiehlt sich eine Sichtkontrolle aus sicherer Entfernung.
Warnzeichen sind konzentrierter Flugverkehr und wiederholtes Ein- und Ausfliegen an derselben Stelle. Dann Arbeiten stoppen, Abstand vergrößern, Menschen und Tiere fernhalten und die Situation dokumentieren. Einflugöffnungen nicht verschließen und keine Eigenbehandlung vornehmen.
Zuständige Stellen und fachliche Einrichtungen in Mülheim an der Ruhr
Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mülheim an der Ruhr vollzieht Naturschutz- und Artenschutzrecht und ist fachliche Stelle bei Fragen zu besonders geschützten Arten. Sie ist nicht automatisch für jede Nestentfernung zuständig und übernimmt nicht ohne Weiteres Kosten oder praktische Maßnahmen.
Regionale Imkerorganisationen, Naturschutzverbände, fachkundige Wespen- und Hornissenberater sowie qualifizierte Schädlingsbekämpfer ergänzen die Fachstruktur. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an die regional geeigneten Stellen weitergeleitet werden.
Regionale Bildergalerie: Mülheim an der Ruhr
Hilfe und Fachstellen vor Ort
Lokale Institutionen und weiterführende Links in Mülheim an der Ruhr
Diese Einrichtungen sind für regionale Fachfragen, Naturschutz, Imkerei oder Beobachtung wichtige Anlaufstellen. Nestmeldungen an das Portal erfolgen weiterhin über den zentralen Meldeweg.
Untere Naturschutzbehörde
Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mülheim an der Ruhr
Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mülheim an der Ruhr ist für den Natur-, Landschafts- und Artenschutz im Stadtgebiet zuständig. Sie betreut Schutzgebiete, begleitet Planungen und prüft Eingriffe in Lebensräume geschützter Tiere und Pflanzen.
Auch bei Wespen- und Hornissennestern sind artenschutzrechtliche Vorgaben zu beachten. Heimische Hornissen, einige Wespenarten und Wildbienen stehen unter besonderem Schutz. Ihre Nester dürfen daher nicht eigenmächtig beschädigt, entfernt oder umgesiedelt werden. In begründeten Fällen prüft die Behörde Anträge auf eine entsprechende Ausnahme oder Befreiung.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.
Biologische Station
Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V.
Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet betreut Schutzgebiete und begleitet Maßnahmen zum Arten- und Biotopschutz in Mülheim an der Ruhr und weiteren Städten der Region. Zu ihrer Arbeit gehören Bestandserfassungen, Umweltbildung sowie die Pflege und Entwicklung wertvoller Lebensräume.
Ein Schwerpunkt liegt auf strukturreichen Flächen und Streuobstwiesen. Alte Obstbäume, Blüten, Totholz und extensiv gepflegte Wiesen bieten Wildbienen, Schmetterlingen, Wespen und heimischen Hornissen wichtige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten. Wespen und Hornissen übernehmen dabei wichtige Aufgaben als Bestäuber und natürliche Insektenjäger.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.
Örtlicher Imkerverein
Bienenzuchtverein Mülheim und Umgebung
Der Bienenzuchtverein Mülheim und Umgebung unterstützt Imkerinnen und Imker bei der fachgerechten Haltung und Pflege ihrer Bienenvölker. Der Verein fördert den Erfahrungsaustausch, vermittelt Kenntnisse über Bienengesundheit und trägt dazu bei, das Bewusstsein für Honigbienen, Wildbienen und blütenreiche Lebensräume zu stärken.
Imker können durch die regelmäßige Kontrolle ihrer Bienenstände auffälliges Jagdverhalten der Asiatischen Hornisse frühzeitig erkennen. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.
Örtlicher Imkerverein
Bienenzuchtverein Mülheim-Kärlich und Umgung
Der Bienenzuchtverein Mülheim-Kärlich und Umgebung fördert die fachgerechte Bienenhaltung und den Austausch unter Imkerinnen und Imkern. Er vermittelt Wissen über Bienengesundheit, Völkerführung und die Bedeutung von Honig- und Wildbienen für die Bestäubung von Obstbäumen, Nutzpflanzen und Wildblumen.
Durch regelmäßige Beobachtungen an den Bienenständen können Vereinsmitglieder auch auffälliges Jagdverhalten der Asiatischen Hornisse frühzeitig erkennen und bei der fachlichen Einordnung unterstützen. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.
Örtlicher Imkerverein
Imkerverein Mülheim an der Ruhr e.V.
Der Imkerverein Mülheim an der Ruhr e. V. fördert die fachgerechte Bienenhaltung und den Austausch unter Imkerinnen und Imkern. Mit Schulungen, einem Lehrbienenstand und praktischer Unterstützung erleichtert er Interessierten den Einstieg in die Imkerei und vermittelt Wissen über Honigbienen, Bienengesundheit und insektenfreundliche Lebensräume.
Durch die regelmäßige Beobachtung ihrer Bienenvölker können Vereinsmitglieder auch Hinweise auf die Asiatische Hornisse frühzeitig erkennen und fachlich einordnen. Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.
Kreisverband
Kreisimkerverband Rhein-Ruhr
Der Kreisimkerverband Rhein-Ruhr vertritt und vernetzt die angeschlossenen Imkervereine in der Region zwischen Rhein und Ruhr. Er unterstützt den fachlichen Austausch, die Aus- und Weiterbildung sowie eine verantwortungsvolle und zeitgemäße Bienenhaltung.
Zu seinen wichtigen Themen gehören Bienengesundheit, Nachwuchsförderung und die Verbesserung des Nahrungsangebotes für Honig- und Wildbienen. Durch regelmäßige Beobachtungen an den Bienenständen können Imkerinnen und Imker außerdem Hinweise auf das Auftreten der Asiatischen Hornisse frühzeitig erkennen.
Nestsichtungen sollen über das bundesweite Meldeportal Vespa velutina an regional zuständige Imker, Wespen- und Hornissenberater sowie Schädlingsbekämpfer gemeldet werden.
Wie unterscheide ich die Asiatische von der Europäischen Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist vor allem an ihrem schwarzen Körper, der breiten orangefarbenen Hinterleibsbinde und den gelben Beinenden zu erkennen. Die Europäische Hornisse besitzt dagegen einen deutlich gelber gefärbten Hinterleib mit schwarzer Zeichnung.
Häufige Fragen zur Asiatischen Hornisse in Mülheim an der Ruhr
Was kostet die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse in Mülheim an der Ruhr?
Als unverbindlicher Erfahrungswert liegen fachkundige Entfernungen der Asiatischen Hornisse häufig bei etwa 150 bis 350 Euro. Der tatsächliche Preis hängt von Nestgröße, Zugang, Höhe, Jahreszeit, Gefahrenlage und notwendiger Technik ab. Muss ein Hubsteiger oder Spezialgerät eingesetzt werden, kann es deutlich teurer werden. Vor der Beauftragung sollten Leistungsumfang, Nachsorge, Anfahrt und Gesamtpreis schriftlich geklärt werden.
Kann ich ein Nest der Asiatischen Hornisse selbst entfernen?
Nein. Besonders große Sekundärnester können mehrere Tausend Hornissen enthalten. Bei Erschütterung, Öffnung oder Annäherung an das Nest können viele Tiere gleichzeitig verteidigen; zahlreiche Stiche können schnell lebensgefährlich werden, besonders bei Allergien oder Stichen im Mund- und Halsbereich. Abstand halten, Bereich sichern, melden und ausschließlich qualifizierte Fachleute beauftragen.
Ist das Aufstellen von Fallen für die Asiatische Hornisse in Mülheim an der Ruhr erlaubt?
Nein. Handelsübliche, nichtselektive Hornissen- oder Wespenfallen dürfen ohne Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde nicht eingesetzt werden. Sie fangen auch zahlreiche heimische Insekten, darunter die besonders geschützte Europäische Hornisse, und können gegen Naturschutzrecht verstoßen. Beaufsichtigte Locktöpfe zur gezielten Nestortung sind eine fachliche Suchmethode: Tiere werden dabei gefangen, markiert und wieder freigelassen; sie sind nicht mit unbeaufsichtigten Tötungsfallen gleichzusetzen.
Wer trägt in Mülheim an der Ruhr die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?
Auf Privatgrund sind im Regelfall Haus-, Vermietungs- oder Grundstückseigentümer Auftraggeber und Kostenträger. Mieter melden den Fund dem Vermieter oder der Hausverwaltung. Bei öffentlichen Flächen ist die jeweilige Eigentümerin einzubeziehen. Arbeitsauftrag, Leistungsumfang, Gesamtpreis und mögliche Versicherungsdeckung vor der Beauftragung klären.
Übernimmt meine Versicherung die Kosten für die Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse?
Eine normale Wohngebäude- oder Hausratversicherung übernimmt Schädlings- und Nestentfernung häufig nicht automatisch. Zusatzbausteine wie ein Haus- und Wohnungsschutzbrief können Leistungen enthalten. Die HUK nennt die Entfernung von Wespen- oder Hornissennestern ausdrücklich als Leistung eines solchen Schutzbriefs. Bei Provinzial und anderen Versicherern hängt der Schutz vom aktuellen Tarif und Vertrag ab. Vor der Beauftragung Deckung, Höchstbetrag, Selbstbeteiligung und vorgesehenen Dienstleister prüfen.
Wo melde ich Nester der Asiatischen Hornisse in Mülheim an der Ruhr?
Nutzen Sie bei einem Nestfund die Nestmeldung des Portals. Senden Sie scharfe Fotos, den genauen Standort mit Stadtteil oder Adresse, das Datum, die Fundhöhe und möglichst Angaben zur Flugrichtung. Bei öffentlichen, industriellen oder betrieblichen Flächen ist zusätzlich die zuständige Stelle beziehungsweise Eigentümerschaft einzubeziehen. Beginnen Sie keine eigenen Maßnahmen.
Wer darf ein Wespen- oder Hornissennest entfernen?
Zunächst müssen Art und Schutzstatus sicher bestimmt werden. Bei heimischen, besonders geschützten Arten kann eine Genehmigung oder fachliche Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde erforderlich sein. Ein Nest der Asiatischen Hornisse sollte nur von entsprechend geschulten Imkerinnen und Imkern, Hornissenberatern und -beraterinnen oder professionellen Schädlingsbekämpfern und -bekämpferinnen mit geeigneter Schutzausrüstung und Technik behandelt werden.
Ist die Asiatische Hornisse in Mülheim an der Ruhr bereits nachgewiesen?
Ja. Die Stadt Mülheim an der Ruhr berichtete mit Stand 14. November 2025 von mehr als 60 gemeldeten Nestern und einer deutlichen Zunahme. Der Imkerverein dokumentiert Sichtungen, Primär- und Sekundärnester sowie Entfernungen fortlaufend in einer Karte. Aktuelle Zahlen sollten immer mit Stichtag und getrennt nach Sichtungen, Nestern und Entfernungen veröffentlicht werden. Ein einzelnes Tier erlaubt noch keine Aussage über den Standort eines Nestes.
Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse?
Eine einzelne Asiatische Hornisse, die beim Grillen, in einer Bäckerei am Pflaumenkuchen oder am Kaffeetisch auftaucht, ist normalerweise nicht angriffslustiger als eine Honigbiene, Wespe oder Europäische Hornisse. Sie interessiert sich dort vor allem für Nahrung und sollte nicht geschlagen, eingeklemmt oder bedrängt werden. Ihr Stich ist für die meisten Menschen mit einem Bienen- oder Wespenstich vergleichbar; bei bekannter Insektengiftallergie, Atemnot, Kreislaufproblemen oder Stichen im Mund- und Halsbereich ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.
Deutlich gefährlicher ist die unmittelbare Umgebung eines besetzten Nestes. Besonders bei einem großen Sekundärnest in niedriger Höhe – etwa in dichtem Gebüsch, an einer Garage oder einem Carport oder am Hausdach in Höhe des ersten Stockwerks – sollte ein Sicherheitsradius von mindestens drei bis fünf Metern konsequent freigehalten und bei erkennbarem Abwehrverhalten vergrößert werden. Schon leichte Erschütterungen, Vibrationen oder anhaltender Lärm, beispielsweise durch Heckenschneiden, einen Rasenmäher, Bauarbeiten oder das Anstoßen an den Nestträger, können zahlreiche Tiere zur gleichzeitigen Nestverteidigung auslösen. Arbeiten sofort einstellen, ruhig zurückziehen, Menschen und Haustiere fernhalten, Bereich absperren und den Fund melden. Das Nest niemals selbst öffnen, besprühen oder entfernen.